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Mal ein Wettbewerb aus einer anderen Perspektive. Ingo ist als Rückholer für die MO - Christoph Spank - bei der DM der Junioren in Musbach dabei. Freitag, 20.08.2010, letzter Wertungstag Good Morning, Musbach! Die Sonne hat uns geweckt, ein paar Cirren sind am Himmel und es wird wieder geflogen. Heute starten unsere Helden wie folgt: WL aus Reihe 2, 3RD aus 8, MO aus 18 und RX aus 19. Heute gibt es wieder eine AAT mit 3 Stunden Flugzeit und Streckenlängen zwischen 99 und 467km. Es wird nicht einfach, denn es ziehen immer mehr Cirren aus dem Süden herein. 12:00 - es geht los. 12:10 - die ersten Segler landen wieder. 12:20 - Schleppbetrieb eingestellt, es landen zu viele. 13:00 - Benny fliegt noch. 13:10 - alle wieder unten. 13:14 - Clubklasse wird zur Seite gestellt, damit die Std-Klasse noch eine Chance bekommt. 13:41 - Es geht wieder los, Standardklasse wird geopfert..... 15:13 - die Clubklasse wurde für eine 2-Stunden-AAT gestartet. 15:36 - Unsere Jungs sind los. 17:27 - hopp oder top, sie sind bei Winzeln tief, brauchen noch Höhe für den Endanflug nach hause. 18:05 - Man kurbelt nochmal knapp unter Gleitpfad, wir trinken aber schon mal Bier. Felix meint, das sei flüssige Hoffnung :-) 18:25 - Alle sind zurück, endlich...................... Donnerstag, 19.08.2010 Endlich mal ein Morgen mit Sonnenschein und Frühstück im Freien ohne Regentropfen im Kaffee! Es sieht fliegbar aus. Die Grid-Order für heute: 3RD startet aus Reihe 2, MO aus 12, RX aus 13 und unser adoptierter NiederSACHSE WL aus 16. Hoffen wir, dass sie auch fliegen können, denn die Standardklasse braucht noch zwei Tage, damit der Wettbewerb wertbar wird. Wenn das heute nix wird, muss am Reserve-Sonnabend noch geflogen werden. Die "Kleinen" fliegen eine AAT mit 3:30 Flugzeit und Streckenlängen zwischen 196 und 559km. Startbereitschaft 12:00Uhr. Daumendrücken!!!! Ein lange vermisstes Geräusch: die Motoren laufen, gleich gehts los! 12:26 - Unsere Jungs sind in der Luft. Benny meldet 1650m MSL und 1,5m/s Steigen. Das klingt doch nicht schlecht. 12:48Uhr wird das Tor geöffnet. Im Moment sieht es nach Norden gut aus, nach Süden und Westen... nicht einfach. 13:18 sind sie abgeflogen 13:35 - Die erste Wende ist geschafft, nun geht es nordwärts ins bessere Wetter. 14:04 - Auf dem Weg zur 2. Wende kommen sie wieder hier am Platz vorbei. Es scheint doch besser auszusehen, als es ist. Bisher fliegen sie einen satten 47er Schnitt! 15:00 - Alles ruhig im Funk, sie sind weit weg. Die ersten Anhänger sind schon vom Hof gerollt. Wir können zum Glück noch ganz ruhig unseren Kuchen genießen. 16:24 - Irgendwas hört man im Funk, versteht es aber nicht - sie fliegen also noch 16:44 - Man hört immer nur Bruchstücke im Funk. Wir haben MO und WL erkannt und sowas wie "was Landbares" verstanden... 16:55 - WL ist jetzt klar zu verstehen, mit dem Fernglas sind auch einige Flugzeuge zu entdecken... ob das unsere sind? 17:04 - Die ersten sind da, aus jeder Klasse einer... Wo bleiben unsere? 17:32 - WL ist zu Hause, die anderen haben noch ca. 20km 17:39 - 3RD 10km 17:45 - Alle zu Hause, jetzt erstmal Flieger waschen, Geschichten anhören, abrüsten usw. Mittwoch, 18.08.2010 Regentropfen, die auf mein Zeltdach klopfen... ich mags nicht mehr hören. Das Briefing ist auf 12Uhr verschoben. Pünktlich eine halbe Stunde vorm Briefing kommt das blaue Optimistenloch am Himmel vorbei. Es regnet nicht mehr und es haben sich inzwischen Kumulanten gebildet - in Kniehöhe. Dazu gibts feinste Lenticularis. Mal sehen, was die Wettbewerbsleitung daraus macht. Es gibt eine 25%ige Chance auf eine Aufgabe für die Standard-Klasse, Grid-Time 16:00Uhr! Die Clubklasse ist noch nicht neutralisiert. Alles relativiert sich mit der Zeit. Für die Clubbies ist jetzt doch neutralisiert und für die Standards findet das nächste Briefing 14:30Uhr statt. Dienstag, 17.08.2010 Da die Jungs nicht lange ohne Geschwindigkeit leben können, haben sie sich gestern auf einer Indoor-Kart-Bahn in Rottweil ausgetobt. Zur Zeit gibt es hier 8/8 Bedeckung in Nasenhöhe und 58km/h Wind. Startaufbau ist noch nicht angeordnet, warten wir also das Briefing ab. Ab heute werden wir von unserem Seko-Chef unterstützt. Dann MUSS es ja besser werden. Irgendwoher kommt Optimismus, das nächste Briefing findet 12:30Uhr statt. Wieder neutralisiert. Das Wetter ist einfach nicht brauchbar. Aber morgen... oder übermorgen? Wir fahren nach Stuttgart. Was wir da machen hängt davon ab, wie das Wetter dort ist. Montag, 16.08.2010 Gestern war ein Erholungstag mit Geocaching, Saunabesuch, Autoreparatur und allgemeinem Rumhängen. In der Nacht haben 4 Pavillons und die DAeC-Fahne das Fliegen gelernt.
Sonntag, 15.08.2010 Man hat das Gefühl, man könnte die Wolken berühren. Zur Zeit erfolgt noch kein Startaufbau, Briefing ist wie immer 10:00Uhr. Für 13:00Uhr wurde ein weiteres Briefing angesetzt. Merkwürdige Stimmung beim Briefing nach 2 missglückten Außenlandungen und sehr anstrengenden Bedingungen gestern unterwegs. Das Wetter trägt auch nicht zur Besserung bei. Südwest-Wind und es ist ganz schön kalt. Die Clubklasse hat heute frei, die Standard-Klasse muss noch bis 14:30Uhr auf eine Entscheidung warten. Mal sehen, ob es für uns heute Tourismus gibt oder einfach nur Ausruhen angesagt ist. Damit ihr wisst, was mit "merkwürdige Stimmung" gemeint ist, hier ein paar Kommentare aus den OLC-Flügen einiger Piloten: "3. Wertungstag DSMJ 2010, und wieder einmal fragt man sich wie wenig weit eine Wettbewerbsleitung sehen kann? Wenn eine Front von Süden kommt, fliegt man dann nach Süden? Und das I-Tüpfelchen war die erste Wende im Norden in einem unlandbaren Tal, bei niedriger Basis wo sich auch eine LS 8 tragischerweise von ihrem Leitwerksträger verabschiedet hat. Muss das sein? "3. Wertungstag DSMJ Musbach - 40 Außenlandungen mit der B-Aufgabe (258 km), die A-Aufgabe wäre einmal um Stuttgart gewesen... Basis nach dem Ausklinken um 12 Uhr bei 800m GND, dafür ging es dann direkt unter die Abschirmung auf die noch höhere Schwäbische Alb... Danke Axel! " "Ich danke dem Sportleiter, der uns wiedereinmal die Perfidie zwischen Sicherheit und Leistungsstreben vor Augen führte." "würfeln wäre billiger gewesen! " "Deutsche Juniorenmeisterschaft 2010 ... Sonnabend, 14.08.2010 In Klix regnet es, so dass der Vereinsflugbetrieb buchstäblich ins Wasser gefallen ist und ich nun weiter als Relais über Musbach berichten kann: Es ist sonnig, feucht und eklig warm - sieht nach einer AAT aus. MO startet heute aus Reihe 6, RX aus 7, WL aus 10 und 3RD aus 16. Briefing läuft. Tumult in der Briefinghalle. Die Clubklasse soll 359km rund um Stuttgart fliegen. Alle wundern sich, woher dieser Optimismus kommt und befürchten eine weitere Außenlandeschlacht. Es gibt eine B-Aufgabe: 258km südlich Stuttgart. Die Wetteroptik ist aber nicht gut. Die Kumulanten streifen noch den Schwarzwald. Startbeginn ist voraussichtlich 12:15. 12:18 - Die ziehen das wirklich durch, Startbetrieb beginnt. Wetter sieht Sch... aus.
13:10 - Sie sind abgeflogen. Die Wetteroptik ist immer noch nicht gut und in Freiburg regnet es schon. 13:40 - An der ersten Wende (kann euch nicht sagen, wo die ist, die Aufgaben stehen noch nicht im Netz) geht es schlecht. 0,5m/s ist das beste Steigen, was zu finden ist. An der Donau regnet es und die Abschirmung zieht weiter herein. 14:25 - Sie sind jetzt etwa in der Mitte des 2. Schenkels und gleiten so langsam aus dem Hörbereich der Funkantenne. 15:19 - Plumps, alle sind auf dem Flugplatz Übersberg gelandet. Also machen wir einen gemeinsamen Ausflug mit Anhänger dahin. Freitag, 13.08.2010 Was tut man bei Mistwetter? Richtig, sich ein Museum suchen. Die Wahl fiel gestern auf das "Experimenta" - ein Mitmachmuseum, wo Große wieder klein werden. Danach gab es Eis. Spürsinn wurde bewiesen, als es darum ging, beim Geocaching den Cache zu finden. Was ist die Steigerung von feucht und grau? Feucht, grau und kalt. Zur Zeit gibt es zwar noch die eine oder andere Andeutung von Sonne, aber im Osten haben sich Cirren gebildet und im Westen stehen dicke AC-Felder. Das heißt also wieder Briefing abwarten. So schlecht können die Aussichten nicht sein, denn der Startaufbau ist bereits erfolgt. Die RX steht heute in Reihe 1, WL in 4, 3RD in 10 und MO in 20. Briefing ist wie gewohnt 10:00Uhr. Es gibt eine 292km-Racing-Aufgabe in den Norden. Voraussichtlicher Startbeginn 11:00Uhr. 11:51 waren alle in der Luft. Das Wetter hat sich ganz gut entwickelt. 12:35 ist bereits die erste Wende Winzeln erreicht. 13:05 - MO passiert den Platz in Richtung 2. Wende, RX und 3RD folgen mit etwas Abstand. WL ist tief am Platz, liegt ca. 10 Minuten hinter den anderen zurück. 13:15 - MO fliegt weiter alleine vorneweg, RX und 3RD folgen im Team. Der Abstand bleibt konstant. WL hat sich wieder ausgegraben und fliegt hinterher. Das Wetter läßt nicht zu, dass sie aufeinander warten. Mit einem 80er Schnitt liegen sie bisher recht gut im Rennen.
15:10 - So langsam kann man im Funk wieder etwas erahnen. Es klingt, als wären sie auf dem Rückflug. Wir hoffen alle, dass es weiter so gut gelaufen ist. 15:30 bis 16:00Uhr sollten sie wieder da sein. 15:33 - Die ersten sind da. Wo bleiben unsere?? 15:57 - RX bestätigt, dass Benny 30km vor dem Platz gelandet ist. Christoph und Thomas fehlen noch 70m Höhe, um nach Hause zu kommen. So langsam sieht man den Pulk an den Platz herankommen. Sie müssen aber noch mal 4km in den Süden und dann zurück nach Musbach. WL fliegt auch noch. 16:10 - MO und RX sind mit einem 73er Schnitt zu Hause. Benny wurde von Regen auf den Acker gespült. Genaues wissen wir von WL noch nicht, zuletzt war Bonsai ca. 20km hinter Thomas und Christoph. WL hat es doch nicht geschafft und musste in den Acker. Donnerstag, 12.08.2010 In der Nacht hat es ordentlich geregnet. Zur Zeit ist es feucht, grau und 8/8 Bedeckung in 100m. Der Regen hat auch den Strom auf dem Campingplatz fortgespült. Das Briefing wurde auf 12Uhr verschoben. Es regnet und die Sicht hat sich noch mehr verschlechtert. Die Clubklasse wurde für heute neutralisiert. Freizeit! Mittwoch, 11.08.2010 Morgens halb 8 in Musbach. 7/8 Stratocumulus machen sich am Himmel breit, so dass es im Moment eher nicht nach Fliegen aussieht. Aber warten wir erstmal ab und starten den Tag wie immer mit Flugzeugaufbau und Frühstück. Startbereitschaft war 11:45Uhr. Der Wettbewerb startet mit einer AAT mit 3 Stunden Flugzeit und zwischen 132 und 312km Strecke. Ingos Kommentar zum Wetter: Naja. Also drücken wir die Daumen!
Die Aufgabe wurde auf 2:30 und auch streckenmäßig verkürzt (also Variante B). Seit 13:45 werden die Flieger an den Himmel gebracht. Benny ist der erste unserer Crew und bereits oben.
14:48 - der Abflug ist freigegeben, 14:52 sind unsere Jungs alle unterwegs. Die Rückholer hoffen, dass sie auch hier wieder landen. Zur Zeit geht es nur sehr zäh vorwärts. Steigen zwischen 0,8 und 1,5m/s. Der Funkverkehr klingt gerade nicht sehr optimistisch. Bonsai (WL) und Benny sind bis Winzeln gekommen, Benny kämpft noch in 0,1m/s, Bonsai ist da gelandet. Auch für Benny ist nun der Kampf vorbei, er landet südlich von Winzeln. Die MO ist inzwischen auch in dieser Gegend und kämpft in Ameisenkniehöhe (1000m MSL). Christoph ist bei Rottweil. Thomas hat die 1. Wende mit großem Umweg über Klippeneck erreicht. Ca. 30km südlich sind die ersten Kumulanten zu sehen. In Musbach ist es allerdings graublau. 16:50 - MO fliegt in Richtung Klippeneck, RX ist bereits auf dem Rückflug. 17:05 - Jetzt ist auch Christoph im 2. Wendesektor, der Heimweg wird jedoch schwer, weil der Himmel nur noch grau in grau ist. 17:25 - RX hat noch 36km bis nach Hause, aber die werden schweeeeer. 17:35 - MO und RX haben jetzt noch 27 bzw. 22km bis zum Platz. Vor 5 Minuten sind zwei Libellen angekommen, alle anderen, die hier gelandet sind, haben abgebrochen bzw. in der Standardklasse den Turbo benutzt.
Dienstag, 10.08.2010 Gestern abend hat Michael Buchthal ausführlich über Landemöglichkeiten im Wettbewerbsgebiet referiert. Einige Piloten bekamen wohl große Augen. Hoffen wir, dass unsere Jungs die Felder nicht brauchen. Heute ist Pflichttrainigstag. Die Flugzeuge stehen am Start. Benny mit der 3RD in Reihe 5, MO in 14 und Thomas mit der RX in 17. Es ist warm und feucht unter dem 1/8 Restwolken von heute Nacht. 10:00 Uhr ist Briefing.
Teambesprechung 11:45Uhr Der Start hat gerade begonnen. Jetzt sind alle in der Luft, das Starttor öffnet 13:16. Das Wetter sieht inzwischen auch so gut aus, dass die Rückholer optimistisch sind. Aufgabe machbar sagt Ingo. Ca. 14.20 waren die Jungs an der ersten Wende. Sie klingen optimistisch. Am Platz ziehen aber Cirrus-Felder auf, so dass in 1-2 Stunden die Luft thermisch tot sein wird. Etwa eine Stunde später hatten sie die 2. Wende erreicht und flogen in komfortablen Höhen. Kurz vor dem Ziel machen sie es aber noch einmal spannend: 300m fehlen, um die letzten 29km sicher nach Hause zu schaffen. Erlösung um 16:58Uhr: alle sind zu Hause. Montag, 09.08.2010
18:05 - Unsere drei und WL (Bonsai) und LG (Nico) sind zurück und hatten Spaß bis 500km. ----------------------------------------------------------------------------
Sonntag, Nachlese: Gestern fand kein Wettbewerb mehr statt. Der Tag verging mit Packen und Vorbereitungen für die Abreise. Die Siegerehrung fand im Focus-Markt in Zielona Gora statt, wo zur Zeit der Luftsport für seine Sache wirbt. Gleich am Eingang hängt ein "Pirat" unter der Decke. Fallschirmsport, Modell- und Ultraleichtflug sind auch vertreten. Am anderen Ende des Einkaufszentrums ist ein Flugsimulator aufgebaut und kopfüber hängt noch ein "Junior" an den Stahlträgern. In diesem Rahmen wurde allen Piloten, Helfern und Organisatoren gedankt. Die Preisträger bekamen Medaillen, Urkunden und Pokale. Überraschende nette Geste der Organisatoren war, dass sie auch den Sieger unter den Gästen ehrten. Max Heilmann wurde mit seinem achtbaren 22. Platz der Gesamtwertung bester Junior. Eine tolle Leistung vor allem wenn man bedenkt, dass unter den Teilnehmern viele sind, die schon jahrelang Erfahrung bei internationalen Wettbewerben sammeln konnten. Der Abschlussabend war trotz einiger Regentropfen wieder sehr angenehm. Die in Przylep ansässige Kunstflugstaffel zeigte ausgiebig ihr Können im Licht der untergehenden Sonne. Man kann nicht beschreiben, wie der Spaß am Fliegen förmlich auf uns überschwappte. Später wurden die während des Wettbewerbs geschossenen Bilder - teilweise mit Kommentaren versehen - präsentiert. Der Abend klang mit vielen Gesprächen locker aus. Die Jungs und auch die Rückholer waren von dem Wettbewerb, dem Flugplatz selbst und der Atmosphäre begeistert. Und obwohl ich der gefühlte Gewinner der goldenen Anhängerkupplung bin, war es auch für mich ein anstrengender aber schöner Urlaub. Sonnabend, letzter Wettbewerbstag: 8/8 Bedeckung, hin und wieder wird es etwas heller. Die Entscheidung, ob heute noch einmal geflogen wird, soll 13.00 Uhr fallen. Danach richtet sich auch, ob die Siegerehrung in einem Einkaufszentrum in der Stadt oder hier am Platz stattfindet. Die anschließende Feier findet auf jeden Fall hier statt. Lassen wir uns also überraschen, was der Tag bringt Freitag: So schwierig der Tag anfing, so endete er auch. Alle lagen draußen. An der 24 fehlen die Fahrwerksklappen und an einem Winglet ist die Sollbruchstelle gekommen. Da Ingo nur um einen Platz in den Vierzigern kämpft, ist für ihn der Wettbewerb vorbei. Es hat weiterhin zwei Jantare bei Außenlandungen den Rumpf gekostet.... Heute gab es zunächst wieder keine Grid-Zeit. Beim Briefing wurde der gestrige Tag ausgewertet und dann die Startbereitschaft auf 12.00 Uhr mit Aufgabe beim Feldbriefing festgesetzt. Es sollte wieder eine AAT werden, aber nachdem das Feld in der Luft war, wurde der Tag neutralisiert. Der Meteorologe hatte in 600m 41 km/h Wind prognostiziert. Wir hatten das Gefühl, die herrschen schon am Boden. Christoph und Thomas fliegen noch ein bißchen hier in der Gegend rum, die anderen Flieger sind im Anhänger verstaut und die zugehörigen Piloten und Crews gehen gerade zum gemütlichen Teil über. Für morgen besteht seitens der Piloten wenig Hoffnung auf einen letzten Flugtag, aber vielleicht haben Meteorologe und Wettbewerbsleitung ja noch eine Überraschung für uns. Donnerstag: Tut mir leid, dass ihr so lange warten musstet, aber heute ist ein schwieriger Tag. Erst gab es lange keine Grid-Zeit, dann wurde sie von 12.30 um eine Stunde verschoben, nachdem der Schnupper-Puchacz zweimal runtergefallen war. Inzwischen machte sich wegen der dicken Cirrus- und Stratocirrus-Felder die Hoffnung breit, bei diesen unerträglichen Temperaturen beizeiten ein Eiscafé aufsuchen zu können. Die wurde aber jäh zerstört, als einige vom Startbus mit Aufgabenzetteln kamen. Darauf stand eine AAT mit einer Mindeststrecke von 121km. Die Maximalstrecke habe ich mir gar nicht erst gemerkt, weil Ingo sagte, dass er bei dem Wetter nur die Minimalstrecke fliegen will. Ankommen sei heute wichtiger als Kilometer. 13.55 war der erste Start, das Tor ging tatsächlich 15.15 auf und nach hartem Kampf zwischen 300 und 400 m Höhe gingen die ersten ca. 15.40 auf Strecke. Auch heute haben sie für die Distanz 1:30 Zeit. Inzwischen haben sich auch einige Cumuli gebildet. Mittwoch: Gestern hat es die Hälfte der Truppe geschafft, der Abschirmung zu trotzen. Max, Christoph und Tom fanden den besten Weg. Am Ende kam für Max ein toller 9. Platz in der Tageswertung heraus, Christoph und Tom kamen auf Platz 26 und 27. Der Rest knüpfte wieder Kontakte zur einheimischen Bevölkerung :-). Heute gab es erstmal nur die Grid-Order. Erst später wurde die Startbereitschaft auf 11.45 festgesetzt. Genug Zeit also, die Flieger von den Resten des Ackers zu befreien. Beim Briefing gab es auch keine Aufgaben, also Feldbriefing abwarten. Das brachte dann eine AAT mit 1:30 Flugzeit und 119 bis 3xx km (hab keinen Aufgabenzettel hier), nahezu Nord-Süd-Ausrichtung an Babimost vorbei und nicht weit weg vom Flugplatz. Die Wolken in Richtung erste Wende sind sparsam verteilt, und die warme Suppe und die Abschirmung, die sich schon wieder reinschiebt, machen das Ganze auch nicht leichter.
Dienstag: Gestern war es leider nur für zwei unserer Sachsen-Crew ein guter Tag: Ingo und Thomas waren die einzigen, die die Aufgabe geschafft haben. Bis auf die von Tom, der kurz vor Leszno lag, hielten sich die Rückholkilometer aber in Grenzen.
Das Briefing hatte außer einem schönen Ständchen für das Gebrtstags"kind" des Tages nichts Aufregendes an sich. Heute ist eine AAT mit 3 Stunden Flugzeit und Streckenlängen zwischen 143 und 466 km zu bewältigen. Es gibt zwar ordentlich Kumulanten, aber auch eine ziemlich dicke abschirmende Bewölkung in Richtung erste Wende. Zum Glück bilden sich auch darunter Cumuli. Mal sehen, was die Jungs draus machen.
Montag: Tja, manchmal irrt man sich. Leider gibts hier keine Vorgartenzwerge, Ingo hätte einen bekommen, so knapp wie er vor dem Zielkreis lag. Als die SMS kam, ich solle lieber zwei Helfer mitbringen, wußte ich, dass es nicht einfach werden würde. Er lag direkt an einer viel befahrenen Schnellstraße mit einem ausreichend breiten Seitenstreifen aber nicht einer Zufahrt zum Feld. Das größte Hindernis war jedoch der Höhenunterschied zwischen Feld und Straße. Bloß gut, dass wir nicht die ASW17 zu verladen hatten! Danke an Ralph und Christoph, die die 24 da hochgewuchtet haben. Danke auch an die anderen Jungs, die inzwischen die MO geputzt und abgerüstet haben. Sachsen-Tagessieger war gestern Falk, der einen tollen 13. Platz erreicht hat. Im Moment regnet es hier, es gibt weder Grid-Order noch Startbereitschaft. Das heißt also Briefing abwarten. Wenn der Meteorologe noch eine Lücke sieht, gibt es bestimmt auch eine Aufgabe. Bis später. Der Meteorologe erntete Gelächter, als er beim Briefing verkündete, dass geflogen wird, wenn sich das Wetter bessert und wenn nicht, dann nicht. Startbereitschaft wurde auf 12.50 festgesetzt. Drei der Junioren stehen heute in Reihe 1. Bei Tom kam etwas Verwunderung auf, als er tanken wollte, aber nur noch ein paar Tropfen kamen. Das Wasser war einfach alle. Da es aber anderen genau so ging, mussten alle das Wasser wieder ablassen. Hier wird aus einem großen Wassertank getankt, der für drei Flugtage reicht. Heute ist der vierte... Am Startbus wurden Aufgabenzettel ausgegeben mit Variante A und B, beides AAT mit 2 Stunden Mindestflugzeit. Das wurde beim Feldbriefing dann nochmal präzisiert: geflogen wird Aufgabe B, eine AAT mit 119 bis 326 km Strecke und einer Mindestflugzeit von 1:30. Ohne Wasser. Inzwischen (14.55) ist das Starttor seit ca. 15 Minuten offen. Hier herrscht im Moment ein sehr heftiger Wind, die Thermik ist sehr zerrissen, einge sind auch nochmal gelandet. Von unseren Jungs war keiner dabei. Drückt die Daumen, dass sie nicht im wahrsten Sinne des Wortes vom Winde verweht, sondern geschafft aber glücklich wieder hier ankommen. (Bilder gibt es erstmal keine, bin einfach nicht dazu gekommen, welche zu schießen) Sonntag: Wie lautete gestern eine SMS an Ingo: Na geht doch! Mit Tagesplatz 13 war er zufrieden. Alle hatten dieses Leuchten in den Augen und ein zufriedenes Grinsen im Gesicht. Es war wohl ein sehr schöner Tag. Am Abend entdeckten sie auf der polnischen Homepage ein Video von diesem Wettbewerb. Alleine der Vorspann mit den super animierten Jantaren lief mindestens 8 mal.
Heute war es zunächst blau mit reichlich Cirren. Die sind zwar noch nicht weg, aber inzwischen haben sich hier schöne Kumulanten gebildet. Kurz vor dem Start hatte Ingo einen Flarm-Punkt in ca. 1.800 m Höhe. Das lässt hoffen, dass sie die Aufgabe heute wieder alle schaffen. Die Wettbewerbsleitung überraschte uns heute mit 4(!) Aufgaben mit Streckenlängen zwischen 345 und 464 km zum Briefing und der Ansage, dass es vielleicht auch eine fünfte geben kann. Die Entscheidung fällt dann in einem Feldbriefing. So ist es auch gekommen. Aufgabe E sind 330 km über Nowe Czaple, Dychow und Bojanow zurück nach Przylep. Da die meisten der Sachsen-Crew in den hinteren Reihen standen, habe ich diesmal sogar den letzten regulären Start und damit die ungefähre Öffnungszeit des Abflugtores mitbekommen. Nach meiner ungeeichten Uhr durften sie 13.08 losfliegen. Ingo meinte, dass heute langes Pokern wohl nichts bringen wird, denn unser Wetterspion Ines hat schon komplett blauen Himmel aus der Heimat gemeldet. Jetzt ist es 13.50 und immer noch tummeln sich einige über dem Platz. Von uns wird das hoffentlich keiner mehr sein.
Sonnabend: Gestern war für die Junioren Feiertag: sie haben ihren Trainer besiegt! Ingo ist zu früh zu niedrig losgeflogen und war kurz nach der ersten Wende einfach unten. Irgendwie kam er mit den kurzen Flügeln nicht zurecht. So habe ich eine Sightseeing-Tour mit Anhänger bis kurz vor die deutsche Grenze in Höhe Frankfurt/Oder gemacht :-). Neuer Tag, neues Glück. Nachdem der Flieger in der Startaufstellung fertig geputzt war, konnte ich die Ruhe in der Sonne genießen, bis die Jungs wieder vom Briefing kamen. Wir hatten ja schon vermutet, dass es etwas Größeres wird, weil das Briefing zwar wie immer um 10.00 Uhr angesetzt war, Startbereitschaft aber schon 10.50! Schon während des Briefings füllte sich der Himmel mit herrlichen Kumulanten, die Ablösungen waren deutlich zu spüren und auch die Sicht wurde immer besser.
Heute geht es wieder im Zick-Zack über 420 km über Lipna, Drezdenko, Janiszowice und Milsko zurück nach Przylep/Zielona Gora. Drückt uns die Daumen!
Freitag: Gestern war allgemeine Anreise, Zeltaufbau, Anmeldung und Zeit für den ersten Stadtbummel. 20.00 Uhr war Eröffnungsbriefing, wo es die üblichen Hinweise gab. Und heute geht es auch schon los! Endlich mal ein Wettbewerb, der mit Sonne beginnt!! Nachdem der heftige Wind die Reste der Front weggescheucht hat, scheint heute die Sonne in all ihrer Pracht. Sie und die viele Feuchtigkeit ringsum zaubern wieder einige Cumuli an den Himmel, aber so richitg dick sind sie nicht. Auch der Wind ist heute wieder nicht zu unterschätzen. Es gibt ein 237-km-Zick-Zack mit Nord-Süd-Ausdehnung im Raum zwischen Babimost und der deutschen Grenze. Genauer gehts nicht, da die Aufgabenzettel ja in den Cockpits sind. Falk stand heute in Reihe 1 und wurde auch gleich als erster mit der SP-ACE in den selben (ok, nicht ganz) geschleppt. Max hat heute Wasser mit und den Start gut hingekriegt. Tom ist ganz entspannt, schließlich hat er Urlaub, sagt er. Leider haben wir diesmal kein Funkgerät dabei, so dass ich nicht mitbekommen habe, wann der letzte Start war und das Abflugtor geöffnet wurde. Das heißt, so genau weiß ich also auch nicht, wann sie wieder hier sein müssten. Also räume ich noch ein wenig auf und begebe mich dann in Lauerstellung. Bis später!
Mittwoch: Angekommen, Falk Wettig, Simone und ich sind heute mittag angekommen. Simone rauscht zwar nochmal nach Hause, ist aber ab morgen mittag als Blogger dabei. ---------------------------------------------------------------------------- Wertungen und Bilder, vom Glidingcup 2010
Freitag 3WT: Es sah schon beim Fliegen so aus, dass keiner rum kommt, ich war mit Robert (MR) und Miroslaw (SW) zusammen abgeflogen und es kam wie es kommen musste. Aussenlandung nach 80km, da es aber kaum Punkte gab, war es zu verkraften. Donnerstag: Regen, Regen, Regen...... Mittwoch 2WT: Es wurde geflogen, wir standen ganz hinten und bekamen ein 409km Razing. Lüsse-Lübben-Eisenhüttenstadt und zurück. Nachdem wir unter abnehmender Bewölkung durchs Blaue tobten, hieß es für mich gleich nach 50km alles annehmen was kommt, in 350m Höhe hieß das 0,3m/s. Danach ging es mit leichter Cu-Bewölkung über die nächste zwei Kurse, bevor auf dem Rückweg unter der Abschirmung 7,9/8 Vorsicht geboten war. Tagesplatz 3 mal wieder hinter dem Dreamteam. Wertung..... Dienstag: Spät, aber wir schreiben doch. Und ....es regnet, na klar! Erst wurde verhaltener Optimismus verbreitet, drei Klassen standen sogar auf der Wiese, aber dann wurde die Startbereitschaft verschoben, bis die ersten Tropfen auf die Flächen platschten. Neutralisiert. Wieder mal Hoffen auf morgen...
Montag: Es regnet............ Nachdem der Meteorologe so eindeutige Aussagen zum heutigen Wetter gemacht hat, konnte die Wettbewerbsleitung gar nicht anders, als diesen Tag schon am Morgen zu canceln. So haben wenigstens die mitgereisten Familien etwas von ihren Piloten. Aber langsam könnte uns der Wettergott mal ein wenig gnädiger gestimmt sein, denn unserem "Kulturminister" Michael Schneider gehen bald die Alternativen aus. Heute gibt es für ein paar Interessierte die Möglichkeit sich anzusehen, wie ein A380 zerbrochen wird, was regen Zuspruch gefunden hat. Flieger sind schon komisch! Gerade wollte ich schreiben, dass die Sonne doch mal rausguckt, da klopfen auch schon die nächsten Tropfen auf das Wohnwagendach. Mist, wenn der Meteorologe recht hat! Sonntag: Die Nacht hat es geregnet, es ist nebelig und nass. Glaube nicht an einen Wertungstag. Es gibt Wertungen des ersten Tages. Samstag: 3 Klassen neutralisiert. Nachdem die Clubklasse aufbauen durfte,wurde auch sie neutralisiert. Einige sind trotzdem geflogen und berichteten von einer guten Entscheidung. Hoffen auf morgen. Selbst das abendliche Grillen konnte nur dank unkonventioneller Schutzmaßnahmen einigermaßen trocken zu ende gebracht werden.
Freitag 1WT: Heute ging es im AAT über drei Stunden, Oehna-Fünfeichen, waren die Mittelpunkte. Bin ganz zufrieden, auch wenn es Fehler gab. Tagesplatz drei hinter dem Dreamteam Kühl/Petzold. Mac liegt draussen, würg. Bei 50km/h Wind, bis zu 1800m Basis und zeitweise 8/8, war es fliegbar. Flüge und Wertungen dauern noch..... Donnerstag Training: Heute habe ich mir einen Ruhetag verordnet, obwohl der Wetterbericht nicht gut für die nächsten Tage aussieht. Als Starthelfer was für meine Figur gemacht. Hier gibt es erste Bilder......... Mittwoch Training: Es geht gut los, zum Training gleich mal angemeldete 620km FAI. Zum Flug... Die Vorbereitungen für Klix werden auf die ASW17 abgestimmt...........
Letzte Aktualisierung: 22.Juni 2009
08.06. Reisetag, wir sind heute nach Zielona Gora gereist. Ab morgen wird trainiert. Simone graust schon vor dem Gedanken, hier in den Städten Autofahren zu müssen, ich habe striktes Außenlandeverbot........
Heute ist es sonnig und warm, rundherum aber Gewitterwolken........ Gegen 15.00 Uhr waren die Gewitter vorbei. Inzwischen haben wir Tag 2 des Abenteuerurlaubs heil und vor allem satt überstanden. Es ist gar nicht so einfach, dem Kellner mit ein paar mühsam aus einem sehr günstigen Wörterbuch zusammengesuchten Vokabeln möglichst höflich zu sagen, was man von der Speisekarte, die man nicht lesen kann, haben möchte. Englisch kann er nicht und deutsch... ich weiß nicht. Dabei gibt es hier in unmittelbarer Nachbarschaft ein deutsch-polnisches Begegnungszentrum, dessen Gäste auch dieses Restaurant besuchen. Aber der Eindruck der ersten zwei Tage ist insgesamt positiv. Großes Areal, viele freundliche Leute, unkompliziert. Nun hoffen wir auf tolles Wetter, damit Ingo morgen wenigstens noch einen Trainingstag hat, bevor der Wettbewerb startet.
10.06. Zuerst sah es etwas merkwürdig aus, aber dann hatte der Wettergott doch ein Einsehen und hängt ein paar schöne Cumuli an den Himmel. Ingo ist nach ein wenig Wasserpanscherei endlich in polnischer Luft, auch wenn der Wind recht stark ist.
Gelandet, es sah schöner aus als es war. Teils ging es gerade aus, teils Krampf mit 0,5m/s. Der Wind bis zu 30km/h. Flug steht im OLC. 122,800MHz Platzfrequenz, 122,600MHz Wettbewerbsfrequenz - da könnt ihr mithören und mich wenns sein muss zum Quatschen auf die 122,2 MHz holen.
11.06. erster Tag, es ist aber neutralisiert. Wir werden wohl einkaufen gehen und uns die Stadt anschauen.
Webcam des Flugplatzs http://kamera.azl.pl/ 12.06. es gibt Internetprobleme...... 13:15 Uhr neutralisiert, fahren jetzt ins Luftfahrtmuseum, ausführlicher Bericht heute abend.
Nach dem Luftfahrtmuseum und einer guten Pizza sind wir gegen 18:00 Uhr zurück auf dem Flugplatz Przylep (Pschilep). Dariusz Cisek, der Auswertechef, führte uns durch das Lubuskie Muzeum Wojskowe mit glänzenden Augen und konnte viele zusätzliche Details liefern. Schließlich ist er selber beim Militär! Besonders die Fahrzeuge aller Art haben es ihm angetan. Wir haben gleich am Eingang gezeigt bekommen, dass die "50" eine "Waffe" ist :-)) Nun muss sie das nur noch im Wettbewerb zeigen. Hoffen wir auf morgen. (S) 13.06. Der DWD und der Wetterjens sagen gutes bis sehr gutes Wetter voraus.
6 Piloten wurden geopfert, um festzustellen, dass der Wind nicht nur den Seglern zu schaffen macht, sondern auch Wilga & Co. beim Landen große Schwierigkeiten bereitet. Ein Jantar landete wieder, das sah nicht gesteuert und schon gar nicht schön aus, obwohl der Wind fast direkt auf der Bahn steht. Daran war der Pilot jedoch völlig unschuldig. Und so wurde dann um 14 Uhr neutralisiert. Mirek und Robert "entführen" uns in die Alstadt von Zielona Gora. Zuerst besichtigen wir das "Palmiarnia", ein mehretagiges Glasgebäude, in dem man viele verschiedene in Afrika beheimatete Pflanzen und natürlich Palmen
Nach einem ausgiebigen Bummel durch die Altstadt kehrten wir in ein tolles Restaurant Winnica ein. Eine sehr willkommene Abwechslung zum Flugplatzrestaurant "Fantom"! (Der Name ist Programm!) 14.06. Der erste Tag, an dem schon nach dem Frühstück die Grid-Zeit bekannt gegeben wurde - wenn das kein gutes Zeichen ist! Aber die Jungs der Wettbewerbsleitung machen es spannend: es werden von Anfang an 4 (in Worten: vier!) Zettel ausgegeben mit Racing-Jojo-Aufgaben zwischen 302 und 191 km. 11.30 Uhr ist der "Sentinel" - der Wetter-Schnupper-Puchacz - in der Luft, sucht unter den Cirren herum, macht mal hier, mal da einen Kreis ...und ist nach 10 Minuten wieder unten. Also warten. 12.30 Uhr 2. Schnupperstart. Er bleibt hängen, es geht los. Aufgabe D - 191,4 km. Nun heißt es Daumen drücken. (S.) (I.) Wieder da, mit 103km/h nicht ganz zufrieden, zu früh los und die erste Wende nicht gut genommen. Bei 191km wird kein Fehler verziehen. Man munkelt von 120km/h für den Tagessieger. Mal sehen, wenn es eine Wertung gibt, wissen wir mehr. Wir gehen jetzt essen. 15.06. Diffuses Wetter bedeutet, dass zunächst keine Grid-Zeit vorgegeben wird. Wir bereiten trotzdem alles vor und ziehen raus. Später erfahren wir, Grid- Zeit ist 11.15 Uhr. Heute gibt es ein polnisches AAT mit 1:15 Wertungszeit und zwischen 116 und 326 km Strecke. 11.15 startet der Schnupper-Puchacz, meldet 800m und 0,5 Steigen, 10 Minuten später schon 1200m und bessere Steigwerte. 11.30 beginnt der Schleppbetrieb. 12.31 startet der Letzte, also wird 12.51 der Abflug freigegeben. (S.) (I.) Das wars dann, polnische Äcker sind genau so staubig wie deutsche. 30,4km vor der Ziellinie hat es mich in den selbigen gezogen. Nun der Rückholerreport: Aaaach, dass Piloten immer so übertreiben müssen. Klar ist es ärgerlich, aber in erster Linie soll das doch hier Erfahrungsammeln und Spaßhaben sein. Locker bleiben, dann klappt das schon! Ein netter Konkurrent von Ingo hat mir den besten Weg zum Acker auf der Karte gezeigt, weil TomTom in der Nähe der Halle keine Satelliten finden wollte. Danach bin ich gefahren und habe meinen Lieblingspiloten auch gefunden. Wahrscheinlich gibt es hier nicht so viele Ehefrauen, die ihre Männer von staubigen Äckern sammeln. Es waren mehrere polnische Piloten sehr hilfsbereit und die jugendliche Besatzung des Außenlandebüros verwundert, dass ich nun alleine losfahre. Polnischer Straßenverkehr ist ...speziell. Aber wir sind unbeschadet wieder am Flugplatz, die 50 ist wenigstens teilweise geputzt, nur meinen Piloten muss ich noch erziehen. Als er den Chip mit dem Flug zur Auswertung bringen wollte (während ich die 50 putze), rief ich ihm hinterher, dass er ein Bier mitbringen soll. Was kriege ich als Antwort? "Da komme ich doch gar nicht vorbei." Könnt ihr euch das vorstellen?? So musste er den Weg eben 2x laufen, hihi. (S.) (I.) Laut vorläufiger Gesamtwertung bin ich auf Platz 26. Das kenn ich doch vom letzten Jahr aus Leszno?! Atttttttackkkkkkeeeeeeee!!! 16.06. Regentropfen wecken uns. Das hat aber hier noch nichts zu bedeuten. Grid-Zeit ist noch nicht bekannt, Briefing 10 Uhr.
Briefing ist vorbei, keine Aufgaben, keine Grid-Zeit, aber Warten bis 15.00 Uhr angesagt. Hier könnt ihr ja gucken, ob sich was tut: http://kamera.azl.pl/ Zum Glück sind wir zum Flieger gegangen, weil Ingo noch etwas ausprobieren wollte. Auf dem Zettel an der Briefinghalle stand plötzlich Grid-Zeit 12.30 Uhr! Gerade noch eine Stunde Zeit! Als wir es bemerkt hatten, brach auch unter den polnischen Piloten Hektik aus. Flügel dran, tanken und raus. Aufgabe ist heute ein AAT wieder mit 1:15 Wertungszeit und zwischen 111,7 und 365,7 km. 13.05 beginnt der Schleppbetrieb. Der Anfang sieht schwer aus, viele kämpfen tief. Egal, das Abflugtor öffnet 14.15 Uhr. Der Wind hat inzwischen auch ganz schön zugenommen. Drückt die Daumen, dass Ingo 15.30 oder kurz danach wieder hier ist!! Bis später, ich habe noch etwas von gestern aufzuräumen. (S.)
Heute lief es sehr gut, mit 160km in 1:16 war ich wieder zurück, wer die Kreise findet im OLCfile, kriegt ein Bienchen ins Muttiheft. Tagesplatz EINS! hihihihihihi 17.06. Natürlich sollt ihr die Kreise NACH dem Abflug zählen! Die x davor bringen euch kein Bienchen. Bereits 9.00 Uhr gibt es die schönsten Wolkenstraßen. Die 50 ist fertig und steht im Grid, obwohl Grid-Zeit erst 10.50 Uhr ist. So bleibt Zeit, die anderen bei ihren Vorbereitungen zu beobachten. 10.00 Uhr wie gewohnt Briefing. TopTask gibt heute 500-800 km für unseren Wettbewerbsraum. Mal sehen, was die Jungs draus machen.
Ingos gestriger Tagessieg wird kurz gewürdigt, der Wetterman hat seinen Auftritt und dann wirds spannend. Drei Racing-Aufgaben werden ausgegeben: A509,8 km, B408,7 km und C505,8 km. Aufgabe A wird genauer besprochen, also wird das die aktive. Heute wird auch mal nicht so viel diskutiert beim Briefing. Ruckzuck sind alle am Start, 11.00 lassen die Schlepper die Triebwerke an und pünktlich 11.05 rollt der erste los. Die Wolken stehen zwar in Straßen am Himmel, sind aber ganz schön flach und der Wind weht auch wieder heftig. Später soll es blau werden. 3 Jantare starten ein zweites Mal. Das Abflugtor öffnet 12.14 Uhr.
Da ich heute etwas Zeit habe, will ich mal kurz erklären, warum ich bei AATs immer "polnisch" hinzufüge. Hier herrscht eine andere Philosophie, was diesen Aufgabentyp angeht. Das Wendegebiet hat nicht 360°, sondern nur einen Winkel von maximal 60° und einen Radius von 60km, ist aber nach hinten auch dadurch begrenzt, dass man ja nach einer vorgegebenen Zeit wieder am Startplatz sein soll. Was besser ist, wer durch welchen Typ mehr Wetterglück hat usw., darüber lässt sich stundenlang ergebnislos streiten und mancher hat danach Kopfschmerzen. Hopp oder Top, Aussenlandung NR.2. 22km vor der Ziellinie war der Tag zu ende.(würg) Die ASW24 ist geputzt und von Mais befreit, nun fallen wir tot ins Bett. 18.06. Neuer Tag, neues Glück? Zunächst ist der Himmel komplett zu, TopTask gibt 0 km, 10.30 stehen wir im Grid. Auf den Wetterbildern war eigentlich keine Lücke zu entdecken, aber die Einheimischen sehen eine Chance. Grid-Zeit ist 12.00 Uhr, vielleicht gibt es bis dahin eine Aufgabe. Die Flugzeuge kommen im Moment nur zögerlich raus.
Beim Feldbriefing werden tatsächlich Aufgaben ausgegeben. 2 Racings: A 176,2 km und B 127,6 km. Alle Wendepunkte liegen so 30 km um den Platz herum. Nachdem der Schnupper-Puchacz 2 Meter Steigen meldet, wird Aufgabe B aktiviert und der Startbeginn auf 13.10 festgelegt. Man kann sagen: mit dem Wind kamen die Wolken. Beides ist inzwischen reichlich vorhanden, einige kämpfen wieder tief. 14.11 ist der Abflug frei. Wenn alles gut läuft, sind die Jungs zum Kaffee wieder zu Hause. Helft mir mal mit Daumendrücken!!
Ganz gut gelaufen, bin wohl zu früh abgeflogen, aber das Wetter sah nicht so aus, als hätte man warten sollen. Auch als wir an der Startlinie das zweite Mal vorbei kamen, waren wir uns nicht schlüssig, ob wir noch einen zweiten Abflug machen sollten. Aber nach der Landung sieht der Himmel nun gut aus, mal sehen, was die Spätstarter so abliefern.
19.06. Wieder Wetter, bei dem wir zu Hause nicht einmal die Hallentore aufgemacht hätten. Aber auch heute sieht der Wetterfrosch eine Chance. 12.30 Uhr ist Grid-Zeit. Selbst polnische Piloten schütteln nur noch staunend den Kopf über dieses Wetter und das, was die Wettbewerbsleitung daraus macht.
Kurz vor Ende der Grid-Zeit wird doch tatsächlich eine Aufgabe ausgegeben. Ein wildes polnisches AAT mit 1:30 Stunden Flugzeit und Streckenlängen zwischen 147,9 und 355,7 km. Ich bin froh, dass ich nicht fliegen muss! Als ein paar Regentropfen fallen, gibt der Chef eine Startverschiebung um 30 Minuten bekannt. Es wird aber irgendwie nicht besser. Als auch noch der hier stationierte Rettungshubschrauber Regenwolken bis zum Horizont meldet, hat der WBL ein Einsehen und cancelt den Tag. 20.06. Letzter Wettbewerbstag morgens halb 9 in Polen: erste Kumulanten hängen am Himmel. Grid-Zeit ist 11.00, wir stehen heute ganz hinten in Reihe 13 (ich habe aber schon ein vierblättriges Kleeblatt gefunden!). Beim Briefing wurde festgestellt, dass die ausgegebene Aufgabe nicht ganz den polnischen Regeln entspricht. Um Einsprüche zu vermeiden, muss also bis 11 Uhr eine neue her.
Nun gibt es ein polnisches AAT mit 3 Stunden Mindestflugzeit und Streckenlängen zwischen 189,9 und 499,9 km. 11 Uhr geht der Schnupper-Puchacz in die Luft und meldet 2-3 m Steigen. 11.25 beginnt der Schleppbetrieb, 12.38 wird der Abflug freigegeben. Also nun noch ein letztes Mal heftig Daumendrücken! So, wieder da, bin 288km in nicht ganz schönem Wetter geflogen und war 4:06 min zu früh zurück. Aber das sollte nicht so schlecht sein heute, auch wenn bestimmt jemand über 300km geflogen ist. Fazit: Bin ganz zufrieden, nur die zweite Aussenlandung hätte ich Dösel vermeiden sollen, das hat 200 Punkte gekostet. Das nächste Ziel heißt dann unter die Top 20 kommen. Der Flugplatz ist toll, der Wettbewerb war schön, man kann wieder kommen. 21.06 Siegerehrung.......................
27.04 Es geht los. Nach dem zweiten Werkstattflug (und jetzt geht die Elektrik), ist pünktlich schlechtes Wetter, 6/8 SC und 40km/h Wind. 28.04 Heftiger Wind, viel Sonne. Keiner fliegt. 29.04 Über 14m/s Wind und ab 15°° Uhr Flugbetrieb.Zwei haben sich gewagt zu fliegen, einer wurde mit der Lausitzwelle belohnt. http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=790009 30.04 Wolkenthermik bis 3150MSL , kräftige Gewitter. 1. Wertungstag AAT über 3 Stunden, bei 2/8 bis blau an den Wenden. Bin ganz zufrieden, an der zweiten Wende bin ich tief gewesen (250m), aber nach Reichmann soll man Gegenwindwenden ja..........
2. Wertungstag 359km Racing. Blau. Bis Fünfeichen lief alles gut, an der zweiten Wende in Zahna und etwa 60km vor Ende zweimal in die Schei.... gegriffen. 15min verloren. Tagesplatz 13
04. Mai zur Zeit regnet es. 08:28 Um 15°° Uhr wurde nach einer Aufbauübung das Feld wieder abgeräumt. Nur die Gemischte Klasse war zur dieser Zeit in der Luft, der Wertungstag wurde aber auch für sie neutralisiert. Mal sehen was morgen kommt...... 05. Mai Um 11Uhr ist der Tag neutralisiert. Kultur für die Touristen, Entspannen und Schlafen für uns Eingeborene. Die Aussichten für morgen sind aber eher schlecht. 06. Mai Wieder Sturm und Regen,vielleicht fliegen wir ja morgen. 4. Wertungstag Heute wurde geflogen. AAT 164-300km 2:00h. Bei 37km/h Wind und einem Durchschnittssteigen von 1,2m/s ging es ums Überleben. Ich konnte mich kurz halten und habe Tagesplatz vier eingeflogen. Den Flug könnt ihr im OLC sehen, siehe unten. 08. Mai Gewitterwarnung in Deutschland, mal sehen was wir machen. 07:52. Leider wurde um 11°°Uhr neutralisiert und ihr könnt das erst jetzt lesen, da es Severprobleme gab. 09. Mai Es ist vorbei, der letzte Tag wurde leider auch neutralisiert, trotz guten Wetterberichtes ging keine Thermik vor 15 Uhr los. Die Alten Langohren: 4ter Ingo Trentelj, 17ter Manfred Materne und 19ter Hubertus Oehme. Die Flüge findet ihr hier. Die Wertung jetzt hier.
Trainingswoche: Mittwoch 14.05.2008: Nachdem die 17 aufgebaut war und wir das Briefing in polnisch gehört hatten, erfuhren wir, dass wir ein 238km-Vieleck fliegen sollten. Zunächst lief es bei 1-2/8 Cu in 1700m recht gut. Dann wurde es blau und die Steigwerte betrugen gerade mal 1 m/s und zwischendurch gab es viiiiel Sinken. Obwohl die Anflughöhe schon dreimal gereicht hätte, wurde der Endanflug recht spannend. Flüge hier Donnerstag 15.05.2008: 10.00 Uhr - Die Sonne scheint und es ist warm und feucht - Briefing 11.30 - Heute soll es ein 357km-Dreieck werden, zuerst nach Eisenhüttenstadt und dann Richtung Norden. Es gibt Gewitterwarnung. Noch ist nicht klar, wie und wo der Start aufgebaut wird. Ist halt alles bissel anders.
Freitag 16.05.2008: Der letzte Trainingstag, morgen gehts los. Zeit für die Dokumenten- und Flugzeugkontrolle. Nachdem es heute kaum fliegbar war, gab es Kultur in der Innenstadt. Das war gut so, denn entgegen der Ankündigung in der Ausschreibung, dass man die Nenngebühr in Euro zahlen kann, werden jetzt Zloty verlangt - also Wechselstube suchen. Nach letzten Vorbereitungen endet der Tag mit dem Eröffnungsbriefing. Ab morgen heißt es volle Konzentration aufs Fliegen. 1. WT Sonnabend 17.05.2008: Das Eröffnungsbriefing gestern abend war schon nach etwa 10 Minuten vorbei. Diesmal gab es zwar Dolmetscher, die waren aber wegen fehlender Mikrofone nicht zu verstehen. Für heute wird eine 30%-Chance gegeben, dass die erste Disziplin stattfinden kann. Nach dem gestrigen Regen am Abend kumuliert die Feuchtigkeit bereits jetzt (9.00 Uhr) in geringer Höhe. Der Flieger ist vorbereitet, Startaufbau kann aber noch nicht erfolgen, weil keiner weiß wie und wo. Warten wir das Briefing ab. Das findet übrigens 2x statt - 10.00 Uhr für die Offene Klasse und danach für die Clubklasse - wegen Platzproblemen. 11.20 Uhr: Wir stehen in der Startaufstellung. Als Aufgabe haben wir eine SAA mit Streckenlängen zwischen 120 und 260 km, die Wertungszeit ist jedoch noch offen, denn der Meteorologe hat die Chance auf 20-30% reduziert. Es ging tatsächlich los, 1h45 Mindestflugzeit wurde festgelegt. Durch den Regen flogen wir in den ersten Sektor. Trotzdem ging es mit bis zu 2 m/s Steigen, aber die Front hat auch ein großes blaues Loch hinterlassen. Bis zum letzten Area lief es gut, aber dann wurde es wieder mal seeehr spannend. Die letzten 15 km habe ich mich nur noch von Feld zu Feld gehangelt. Es ging nur noch abwärts. Als die Entscheidung zur Außenlandung gefallen war, kam doch noch der rettende Bart. Zum Glück ist die Flugplatzkante auch die Ziellinie, doch muß man beachten, dass sie nicht so breit ist wie der Platz! Fazit: ganz schön daneben gegriffen, so gewinnt man nichts, außer, dass die Nerven blank liegen. Wann es eine Wertung gibt, ist fraglich. 2. WT Sonntag 18.05.2008: Mein Griff in die ... hat mir einen 14. Platz beschert mit 392 Punkten, 136 hinter dem 1. Platz. Tagessieger war eine LAK17. Er hat einfach den besten Flugweg erwischt. Selbst Janusz Centka mit seiner Diana-2 landete irgendwo hinten. Irgendwie kam es mir vor wie eine Lotterie. Für heute wurde bereits die Startreihenfolge ausgegeben, mehr aber nicht. Die Offene Klasse steht wieder vorn, ich in Reihe 2. Es ist windig und grau. Wieder ein Tag, an dem das Briefing abgewartet werden muss. (Etwas Lustiges von der Webmaster-Front für Zwischendurch: Da mein Polnisch schlicht nicht vorhanden ist und eine englische Version der Wettbewerbs-Seite leider nicht existiert, habe ich mir die Testversion eines Übersetzungsprogrammes gesucht, um die lange Wartezeit, bis ich von Ingo was Neues erfahre, zu überbrücken. Für die momentan vorhandenen Informationen kam das dabei heraus: "Heute Sonntag. Ich habe, wird stopfen, dass wir nicht zu aller Ruhe vom Wettergrund haben werden. Wetter auf Flugplatz versöhnt 9.00 (klicken Sie hier) Zwei Tieflande bilden sich heute, verwittern Sie in Gebiet mistrzostw. Gehend ins Gebiet der Leszno fr.t-Kälte, immer noch ohne Niederschlag, auf dem Mittag wird auf Aufstieg schieben, und von nördlichem Westen wird Möglichkeitsfächerhandfläche erscheinen. Deshalb wird Rivalität immer noch nicht abgelehnt, Entscheidung wird Ladenkasse sein 14.00 sehr viel Arbeit an Rivalität von gestern hat Richter Bedeutende und ganze Kommission. Mitbewerber, die niedok.adnie füllt, die Registrierungsdrucken, die die Zeichen der Segelflugzeuge, von nr-Aufzeichnung-Wärtern, irreführen, ihrer aktuellen Konfiguration auf Berufen keine Motoren, Enden, winglety, zum Beispiel erklären. Und urteilt in dieser Verbindung, kann keinen adäquaten sich ausgleichenden Koeffizienten regeln." Alles klar?)
3. WT Montag 19.05.2008: Es ist stark bewölkt, aber es regnet nicht mehr. Um 13.00 Uhr soll es aufreißen und fliegbar werden. Auch heute der Spruch: warten wir das Briefing ab. Kurzes Briefing: Die Entscheidung wird auf 14.00 Uhr verschoben. Wir füllen erstmal unsere Frühstücksvorräte auf. Startbereitschaft 13.30 Uhr. Es tröpfelt zwar, aber es wird heller und es bilden sich Cumulanten in niedriger Höhe. Welche Aufgaben geflogen werden sollen, ist noch nicht bekannt. 14.00 Uhr: Inzwischen gibt es eine Aufgabe: 149km Racing. Startzeit ist aber noch unklar. Ich dachte, der Griff in die ... geht nicht tiefer - hab mich geirrt. Grrrrrrr....
5. WT Mittwoch 21.05.2008: Gestern Außenlandung. In Klix gäbe es dafür den Vorgartenzwerg. Trotz der Lehrstunde mit Janusz Centka, Stanislaw Wujcak und anderen Koryphäen der Fliegerei hat es am Ende knapp nicht gereicht. 2 km haben gefehlt. Nun bin ich in der Wertung so weit hinten, dass ich den Rest des Wettbewerbes entspannt mitfliegen kann. Ob aber heute geflogen wird, ist noch nicht klar. Im Moment ist der Himmel grau und es sieht nicht nach einem Flugtag aus. Aber wie immer: warten wir das Briefing um 10 Uhr ab. Sofortiger Startaufbau ist angeordnet. Unter 8/8 Bedeckung bildet sich 1/8 CU. Aufgabe noch unbekannt.
6. WT Donnerstag 22.05.2008: Das gleiche Wetter wie gestern. Keine Besserung in Sicht. Der Meteorologe gibt wieder eine optimistische 20%-Chance. Wieder warten auf irgend eine Entscheidung. Startbereitschaft wurde auf 12.20 Uhr festgelegt. 12.40 Uhr: Verschoben auf unbestimmt. Inzwischen gibt es eine Aufgabe: AAT mit min. 113 und max. 249 km und 1h45 Mindestwertungszeit. Das Wetter sieht inzwischen schlechter aus als gestern. Ich bin sauer!!!!! Statt 1h45 waren nur 1h15 zu fliegen! So bin ich viel zu weit raus geflogen und ins ganz schlechte Wetter gekommen und wieder 2,2 km vorm Platz gelandet!!!! SCH...........!!!!!!!!!!!!!!! 7.WT Freitag 23.05.2008: Heute Racing 255km bei einem kleinen Wetterfenster, der Anfang lief gut aber an der zweiten Wende habe ich zu spät das Gas raus genommen. So mußte ich die letzten 50km mit schwachem Steigen viel Zeit opfern. 8.WT Samstag 24.05.2008: AAT über 1:30h am Starttor nur ein Bart, und dann nur schwaches Steigen bis zur ersten Wende, alle zusammen. Zur zweiten Wende und zurück lief es gut, habe aus Sicherheit kurz gewendet, zum Umrunden fehlen aber 300m. Am Platz vorbei Kreisen einige Nachzügler ohne Abflug, gut für mich. Rum, aber nur langsam. Fazit: Nach sechs fliegbaren Tagen Platz 29, ohne die Aussenlandungen wäre Platz 16 drin gewesen. Beim nächsten Mal.........................Wertung.
Trainingswoche : Montag: Starker Ostwind, hohe Bewölkung, Trockenthermik. Mit ASW24 (M&H) geht es einmal bis Rothenburg und zurück, nach 2 Stunden bin ich aber gelandet, um FT aus dem Acker zu holen. Flug hier. Dienstag: In der Nacht hat es geregnet und heute ist kein brauchbares Wetter zum fliegen. Die schwarz-grauen Wolken hängen tief. Neutralisiert. Mittwoch: Das erste 500er des Jahres ist gefallen. Flug hier. Bin erst um 13.15 in die Luft gekommen, und zum Schluß wurde es etwas knapp. Donnerstag: Training zweiter Teil, das erste 600er ist gefallen. Flug hier. Toll schon um 12 Uhr in der Luft, aber nach 5.30 Stunden waren die Füße kalt. Zum Training aber ausreichend. Pokal 2008 Freitag: 1 WT. Neutralisiert. Dauerregen, kalt. Samstag: 2 WT. 374km Vieleck. Im ganzen ganz gut gelaufen, aber zwei dicke Fehler machen gleich 4-6km/h aus. Mal sehen, was die anderen Tage so bringen. Wertung. Sonntag: 3 WT. Zweiter Flug, 399km Vieleck. Mit 108km/h nur geringfügig zu langsam für den Tagessieg. Wertung. Ganz zufrieden. Montag: 4 WT. SAA 157-321km. Heute mit Mac zusammen geflogen und klar erkannt, dass die ASG29 besser ist als der Ventus2cxt. Wertung. Wieder Tageszweiter, Gesamtzweiter. Dienstag: 5 WT. Für die Club- und Offene Klasse wird wohl neutralisiert. Die Gemischte hat eine Aufgabe bekommen. Gesamtwertung. Mittwoch: 6 WT. Nach einenem Startaufbau und Starts der Gemischten wurde neutralisiert. Einige Gemischte sind oben geblieben und sind etwas geflogen, eine Aussenlandung. Donnerstag: 7WT. SAA über 1:45h kurzes schnelles Rennen, bin mit 108km/h zufrieden, bis man Mac`s Flug sieht. Dann ist man gar nicht mehr zufrieden. Wertung. Freitag: 8WT. Na endlich, Mac ist mit seiner und Index Hilfe zu schlagen, zwar knapp aber machbar. Wertung. Samstag: 9 WT. Neutralisiert. Zuviele Schauer rund um Klix verhindern eine Disziplin. Gesamtwertung.
Training : nach dem das E-Vario sich abgemeldet hat, ist nun Stauscheibenfliegen angesagt. Mal sehen was so geht....... 1WT: Tageszweiter , aber die neuen 18m-Segler sind super gut ins Rennen gestartet, bin recht zufrieden. Aber man merkt, dass es schwer wird. 2WT: Mit 126km/h um ein 300km Dreieck. Nach dem Aussteigen war klar, es reicht nicht, es ist frustrierend, was ein Ventus 2cxt so kann und das kann der Index nicht weg machen. 3WT: Heute gab es ein SAA über 2:50h mit Platz 4 - bin recht zufrieden. 4WT: Mit 109km/h über 400km, das reicht nur für Platz 6. Frust....... 5WT: Wieder ein SAA, aber heute war ASW 17 Wetter und die Folge heißt Tagessieg. Na also, geht doch, Arne aus Dänemark kriegt mehrere SMSsen, ob man so eine alte ASW 17 nicht schlagen kann.......... schiebe mich wieder auf Platz 2. 6WT: heute ging es wieder über 400km , ich bin zwar schneller geworden aber die anderen auch. Aber der Abstand wächst wieder - Platz 3. 7WT: 555km mit fast 120km/h nicht schlecht , aber die Dänen zeigen, warum sie bei der WM fliegen. 8WT: Nochmal ein SAA und nochmal ASW-Wetter , zweiter Tagessieg. Bin bis auf 160 Punkte heran gekommen und nach hinten ist genug Luft. 9WT: Neutralisiert, Endergebnis Fazit: Bin zufrieden mit dem Platz 3 , sehe aber, dass man mit einem alten Langohr wohl in Zukunft nicht mehr gewinnen kann.
27.04 Noch ein Tag, dann geht es los. Das Wetter sieht nicht ganz so gut aus, aber in den letzten Tagen waren Trainingsflüge bis 300km möglich. 27.04 II es sind viele geflogen und bis zu 307km waren machbar, ich habe es vorgezogen am Boden zu bleiben und meine ASW 17 zu pflegen. 28.04 1.WT8°° 8/8 in geschätzten 300m, erstmal das Briefing abwarten (9.30Uhr) 13°° Clubklasse darf an die Theke, 13:35 Gemischte ist neutralisiert. Um 15°° ist klar, es gibt nichts. So gegen 23:30 sind die Vodkavorräte in der Bar aufgebraucht.
30.04 3.WT Erster nutzbarer Tag. Mit 258km ging es nach Dahme und Großmuckrow und zurück. Da ich keine nennenswerten Fehler gemacht habe, ging es mit 95km/h zum Tagessieg. Flüge zum Ansehen.
01.05 4.WT Heute ging es nach Lüsse-Uckrow-Frankfurt/O.. Mit 99,3km/h ein regenreiches und auch blaues Rennen . Zweiter Tagessieg, zwar nicht der schnellste, aber Ichikawa fliegt eben Ventus2cx und sein Index ist mit 120 sehr hoch. Wir sind etwa 300km zusammen geflogen und ich muß sagen, die alte Lady 17 ist gar nicht so schlecht. Morgen wird er den Ventus gegen eine ASG 29 tauschen, mal sehen, was es ihm bringt.
02.05 5.WT Morgens mittelhohe Bewölkung, leichter Regen. Mal sehen was sie so aufschreiben für uns. Bis heute abend!!!!!! Es wurden dann 240km mit den Wenden Reinsdorf-Lübbenau. Schwieriger Tag, anfangs Schauer, an der ersten Wende blau, und im Anflug wieder Regen. Der Japaner ist heute mit dem Ventus schneller gewesen, aber ich führe noch. Abends gab es dann noch Jungfernflug seiner ASG 29. Zur Gesamtwertung
03.05 6.WT Schei..... Tag. Das Wetter war einfach zu kurz. Anfangs haben wir noch bis E`hütte einen 135km/h Schnitt geflogen und dann klaute man uns die Wolken. Bei Zahna waren dann noch knapp 95km/h drin und zur dritten Wende verteilte sich die komplette Klasse. Von drei Klassen (ca.60 Flieger) ist einer zum Platz gekommen. Die Gesamtführung könnte noch in meiner Hand liegen , mal sehen, wenn alle Logger vom Feld sind ob, sich das bestätigt.
04.05 7.WT Aussenlandung auf dem letzten Schenkel. Nachdem bis zur zweiten Wende alles bestens lief, gab es zurück nur saufen. Die Führung ist futsch. 05.05 8.WT AAT über 3:10h bei max 370km. Das wird eng, da eine Basis von 2700mNN nicht angesagt war. Mit 105km/h und 360km schägt mich mein Index. Jetzt sind es 117 Punkte bis oben.
06.05 9.WT Nochmals AAT, diesmal über 2:30h. Ein 111er Schnitt über 285km und eine Strafe für den Führenden wegen zu hohen Fliegens reichen dann doch nicht zum Sieg. 07.05 Fazit. Die neuen 18m-Segler und die alten Offenen können gegeneinander antreten. Und schaue immer, wer hinter dir fliegt !!!! | ||||||||||||||