SMPO 2012
Leszno 18.05-27.05.2012
Klix 2012
27.04-05.05.2012
Przylep 2011
Nachtrag: Insgesamt war das wieder ein schöner Wettbewerb. Es ist eben nicht so einfach, wenn man mit 5m weniger Spannweite auskommen muss. Aber mit nur einer Außenlandung und sogar einem Tagessieg war Ingo doch gut dabei. Man darf nicht vergessen, dass die Leistungsdichte hier wesentlich höher ist. Verein und Flugplatzbetreiber haben optimale Bedingungen geboten.
04.06. Ingo war gestern ganz zufrieden mit sich und ich sowieso. Heute, am letzten Tag, haben sie eine 391km Racing-Aufgabe bekommen. Zuerst ist fast direkt Nordkurs zu fliegen, dann biegt die Strecke nach Osten in Richtung Zauberwald ab, der Rückweg ist fast identisch. Als wir vom Briefing kommen, stehen die ersten kleinen Kumulanten am Himmel. Die Abstände sind zwar noch recht groß, aber wenigstens ist es nicht komplett blau. Ein paar Minuten nach 11 startet der Schnupper-Puchacz mit dem Kameramann an Bord. Die Wolken über dem Platz lösen sich gerade auf, aber es bilden sich auch wieder neue. Pünktlich 11:45 beginnt der Startbetrieb, 12:52 ist die Abfluglinie frei. Na dann, hoffen wir, dass sie in 4-5 Stunden wieder hier sind.
03.06. Gestern war eindeutig Jantar-Wetter. Ich bin aber froh, dass Ingo hier ankam und nicht noch mit dem 3km vor dem Ziel liegenden Feld Bekanntschaft machen musste, auch wenn er mit der Platzierung nicht zufrieden ist. Heute gab es gleich beim Briefing eine Aufgabe, AAT, aber vorerst ohne Zeit. Beim Feldbriefing wurden dann neue Zettel verteilt. Es bleibt bei der AAT, jedoch sind die Wenden ein wenig verschoben und die Maximalstrecke etwas verkürzt, so dass die Jungs heute zwischen 206 und 512 km in 3:15 fliegen müssen. Die Startlinie ist seit 13:36 offen. Hier ist zur Zeit alles blau, aber im Norden sind Entwicklungen zu sehen. Ein Stück weg zwar, aber wahrscheinlich in den nördlichen Wendegebieten. Der Meteorologe verkündete beim Brieifng, dass Kumulanten kommen oder auch nicht.:-) Die Strecke führt außerdem am Zauberwald entlang, so dass die Hoffnung groß ist, dass sie alle zufrieden wieder hier ankommen.
02.06. Die Front wellt noch so um Przylep herum, deshalb wird erstmal gewartet. Obwohl das Wetter nicht danach aussieht, gibt es eine Aufgabe: ein 161 km Zick-Zack um 4 Wendepunkte im Raum Przylep, Drewitz, EP-D 27 und Babimost. 14:47 war die Abfluglinie frei, wenn ich richtig geguckt habe, sin die ersten ca. eine halbe Stunde später auch losgeflogen. Zu dem Zeitpunkt begann wenigstens wieder ein wenig Sonneneinstrahlung. Aber der Wind ist wieder recht stark. Vor dem Start meldete der Schnupper-Puchacz einen halben zerrissenen Meter Steigen, als der Startbetrieb begann, landete er wieder - sehr motivierend. Ihr wisst, was das heißt: Daumendrücken!
01.06. Heute morgen ist es bedeckt, aber es soll fliegbar werden, 10 Uhr ist Briefing. Obwohl uns der Wetterman beim Frühstück versprochen hat, dass heute geflogen wird, wurde der Tag neutralisiert. Die Front zog doch nicht so schnell ab wie erwartet. Also ist heute Erholung angesagt.
31.05. Gestern hat Ingo den Tagessieg geholt! Heute ist es zwar erstmal blau, aber die aus Westen kommende Front ist deutlich sichtbar und schiebt einige Kumulanten vor sich her. Die Strecke, die heute zu fliegen ist, geht aber komplett in die andere Richtung. Es ist ein wildes Zick-Zack-Racing um 6 (in Worten: sechs) Wendepunkte und eine Länge von 273 km zu fliegen. Die Abfluglinie ist seit einer halben Stunde frei. Hoffen wir, dass sie wieder so viel Glück wie gestern haben und die Aufgabe gut schaffen. Es kammen doch ein paar Wolken, Ingo heute Platz 13 mit 948 Punkten.
30.05. Heute ist es komplett blau und es ist ein 258km Zick-Zack-Racing zu fliegen. Da es gestern so gut geholfen hat, drückt auch heute bitte wieder die Daumen.
29.05 7:30 Bewölkt, mal sehen was es heute gibt. 14:10 Seit ca.25 Minuten ist die Startlinie freigegeben. Die Jungs haben heute ein AAT mit Streckenlängen zwischen 126 und ca. 450 km in 3 Stunden zu bewältigen. Es gibt Aufreihungen, aber auch darüberliegende Wolkenschichten, so dass die Sonneneinstrahlung nicht immer vorhanden ist. Und der Wind ist auch relativ stark... Helft mir mal mit Daumendrücken! Ingo ist heute zurück gekommen und das auch noch gut. Siehe Wertung.
28.05. Erster Wertungstag der Polnischen Meisterschaften der Standardklasse in Przylep. Nach den allgemeinen Hinweisen beim Briefing war noch nicht ganz klar, wohin die Strecke führen würde. Deshalb gab es 11:50 die Aufgaben am Startbus. Ein ca. 265 km Racing-Zickzack haben die Jungs heute zu bewältigen. Wolken sind da, aber ob die alle was bringen...? Zumindest traut der Meteorologe seiner Vorhersage, denn er fliegt hier in einem "Krokus" mit. 13:40 wurde das Starttor geöffnet. Nun heißt es warten. Bis später. 15:00 Ingo liegt draussen, nicht weit vom Flugplatz, aber nur mit der zweiten Wende.
19. Internationaler gliding cup 2011
7.WT, letzter Tag, wir standen heute hinten und bekamen mit 175km eine lösbare Aufgabe. Konnte mir heute 12 min länger Zeit lassen, um zu gewinnen, habe aber nur sechs verloren. Vierter Gesamtsieg.
6.WT, ein 373km Racing durch warme und blaue Suppe. Mehr Arbeit als Spaß. Konnte Platz 1 halten wird aber enger.
5.WT, ein AAT über 4:30h und 373 bis 751 km stand auf dem Programm, das Wetter ließ aber nicht mehr als 550km zu, Tagesdritter und Gesamterster.
4.WT, es gab Aufgaben, für drei der vier Klassen wurde auch das Starttor geöffnet. Als aber der Tag für die Standardklasse in der Luft neutralisiert wurde, kehrten auch viele der anderen Klassen ohne Wertung zum Platz zurück. Der Rest verteilte sich auf die umliegenden Äcker. Nur einer nicht... Leider wurde es damit ein Nulltag, obwohl ich die Strecke geschafft habe, aber eben als einziger.
03.05., Dienstag: wir trauen unseren Augen nicht, es schneit! Ca. 1 cm Schnee liegt auf den Tragflächen der Segler. Beim Briefing wird Werbung für die Spaß- und Thermalbäder und Saunen der Umgebung gemacht, der Tag neutralisiert.
02.05., Montag: Beim Briefing wird gedämpfter Optimismus verbreitet. Start wird aufgebaut, Aufgaben ausgegeben, aber es wird immer kälter und pünktlich zur Startbereitschaft fallen die ersten Regentropfen, so dass die Wettbewerbsleitung den Tag neutralisiert. Beim Wegräumen der Flieger kommt die Sonne kurz raus, um dann endgültig hinter dicken Wolken zu verschwinden.
3.WT, Sonntag 01.05.: Was für ein Wetter! Steigwerte über 6m/s integriert, mit 118 km/h auf Platz 6 gelandet, der Sieger war 130 km/h schnell! Bin in der Gesamtwertung jetzt auf Platz 4. Der Leistungsunterschied zwischen der ASG29 und meinem Dino war heute krass zu sehen.
Die Rennklasse hat ihrem Namen alle Ehre gemacht. Der Schnellste hat mit 136,32 km/h den bisher geflogenen Klixer Geschwindigkeitsrekord nur knapp verfehlt.
Letztendlich hatten alle glänzende Augen, ein Tag ohne eine einzige Außenlandung.
2.WT, Samstag 30.04.: Standen heute ganz hinten und um 15:50 ging es über ein 158km Dreieck. Tagesfünfter mit 117km/h, gut gelaufen. Gesamt Vierter
1WT, 280km durch Regen gestörter Starkwindtag. Es ist frustrierend, wie so eine ASG29 gleitet, mit knapp 115km/h Tagesvierter. Bin zufreiden mit mir.
Trainingswoche ab Karfreitag 22.4.2011
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Mal ein Wettbewerb aus einer anderen Perspektive. Ingo ist als Rückholer für die MO - Christoph Spank - bei der DM der Junioren in Musbach dabei.
Freitag, 20.08.2010, letzter Wertungstag
Good Morning, Musbach! Die Sonne hat uns geweckt, ein paar Cirren sind am Himmel und es wird wieder geflogen. Heute starten unsere Helden wie folgt: WL aus Reihe 2, 3RD aus 8, MO aus 18 und RX aus 19.
Heute gibt es wieder eine AAT mit 3 Stunden Flugzeit und Streckenlängen zwischen 99 und 467km. Es wird nicht einfach, denn es ziehen immer mehr Cirren aus dem Süden herein.
12:00 - es geht los.
12:10 - die ersten Segler landen wieder.
12:20 - Schleppbetrieb eingestellt, es landen zu viele.
13:00 - Benny fliegt noch.
13:10 - alle wieder unten.
13:14 - Clubklasse wird zur Seite gestellt, damit die Std-Klasse noch eine Chance bekommt.
13:41 - Es geht wieder los, Standardklasse wird geopfert.....
15:13 - die Clubklasse wurde für eine 2-Stunden-AAT gestartet.
15:36 - Unsere Jungs sind los.
17:27 - hopp oder top, sie sind bei Winzeln tief, brauchen noch Höhe für den Endanflug nach hause.
18:05 - Man kurbelt nochmal knapp unter Gleitpfad, wir trinken aber schon mal Bier. Felix meint, das sei flüssige Hoffnung :-)
18:25 - Alle sind zurück, endlich......................
Donnerstag, 19.08.2010
Endlich mal ein Morgen mit Sonnenschein und Frühstück im Freien ohne Regentropfen im Kaffee! Es sieht fliegbar aus. Die Grid-Order für heute: 3RD startet aus Reihe 2, MO aus 12, RX aus 13 und unser adoptierter NiederSACHSE WL aus 16. Hoffen wir, dass sie auch fliegen können, denn die Standardklasse braucht noch zwei Tage, damit der Wettbewerb wertbar wird. Wenn das heute nix wird, muss am Reserve-Sonnabend noch geflogen werden.
Die "Kleinen" fliegen eine AAT mit 3:30 Flugzeit und Streckenlängen zwischen 196 und 559km. Startbereitschaft 12:00Uhr. Daumendrücken!!!!
Ein lange vermisstes Geräusch: die Motoren laufen, gleich gehts los!
12:26 - Unsere Jungs sind in der Luft. Benny meldet 1650m MSL und 1,5m/s Steigen. Das klingt doch nicht schlecht. 12:48Uhr wird das Tor geöffnet. Im Moment sieht es nach Norden gut aus, nach Süden und Westen... nicht einfach.
13:18 sind sie abgeflogen
13:35 - Die erste Wende ist geschafft, nun geht es nordwärts ins bessere Wetter.
14:04 - Auf dem Weg zur 2. Wende kommen sie wieder hier am Platz vorbei. Es scheint doch besser auszusehen, als es ist. Bisher fliegen sie einen satten 47er Schnitt!
15:00 - Alles ruhig im Funk, sie sind weit weg. Die ersten Anhänger sind schon vom Hof gerollt. Wir können zum Glück noch ganz ruhig unseren Kuchen genießen.
16:24 - Irgendwas hört man im Funk, versteht es aber nicht - sie fliegen also noch
16:44 - Man hört immer nur Bruchstücke im Funk. Wir haben MO und WL erkannt und sowas wie "was Landbares" verstanden...
16:55 - WL ist jetzt klar zu verstehen, mit dem Fernglas sind auch einige Flugzeuge zu entdecken... ob das unsere sind?
17:04 - Die ersten sind da, aus jeder Klasse einer... Wo bleiben unsere?
17:32 - WL ist zu Hause, die anderen haben noch ca. 20km
17:39 - 3RD 10km
17:45 - Alle zu Hause, jetzt erstmal Flieger waschen, Geschichten anhören, abrüsten usw.
Mittwoch, 18.08.2010
Regentropfen, die auf mein Zeltdach klopfen... ich mags nicht mehr hören. Das Briefing ist auf 12Uhr verschoben.
Pünktlich eine halbe Stunde vorm Briefing kommt das blaue Optimistenloch am Himmel vorbei. Es regnet nicht mehr und es haben sich inzwischen Kumulanten gebildet - in Kniehöhe. Dazu gibts feinste Lenticularis. Mal sehen, was die Wettbewerbsleitung daraus macht.
Es gibt eine 25%ige Chance auf eine Aufgabe für die Standard-Klasse, Grid-Time 16:00Uhr! Die Clubklasse ist noch nicht neutralisiert.
Alles relativiert sich mit der Zeit. Für die Clubbies ist jetzt doch neutralisiert und für die Standards findet das nächste Briefing 14:30Uhr statt.
Dienstag, 17.08.2010
Da die Jungs nicht lange ohne Geschwindigkeit leben können, haben sie sich gestern auf einer Indoor-Kart-Bahn in Rottweil ausgetobt.
Zur Zeit gibt es hier 8/8 Bedeckung in Nasenhöhe und 58km/h Wind. Startaufbau ist noch nicht angeordnet, warten wir also das Briefing ab. Ab heute werden wir von unserem Seko-Chef unterstützt. Dann MUSS es ja besser werden.
Irgendwoher kommt Optimismus, das nächste Briefing findet 12:30Uhr statt.
Wieder neutralisiert. Das Wetter ist einfach nicht brauchbar. Aber morgen... oder übermorgen? Wir fahren nach Stuttgart. Was wir da machen hängt davon ab, wie das Wetter dort ist.
Montag, 16.08.2010
Gestern war ein Erholungstag mit Geocaching, Saunabesuch, Autoreparatur und allgemeinem Rumhängen. In der Nacht haben 4 Pavillons und die DAeC-Fahne das Fliegen gelernt.
Beim Briefing wurde der Tag für beide Klassen neutralisiert. Wir machen heute wahrscheinlich Stuttgart unsicher.
Sonntag, 15.08.2010
Man hat das Gefühl, man könnte die Wolken berühren. Zur Zeit erfolgt noch kein Startaufbau, Briefing ist wie immer 10:00Uhr.
Für 13:00Uhr wurde ein weiteres Briefing angesetzt.
Merkwürdige Stimmung beim Briefing nach 2 missglückten Außenlandungen und sehr anstrengenden Bedingungen gestern unterwegs. Das Wetter trägt auch nicht zur Besserung bei. Südwest-Wind und es ist ganz schön kalt. Die Clubklasse hat heute frei, die Standard-Klasse muss noch bis 14:30Uhr auf eine Entscheidung warten. Mal sehen, ob es für uns heute Tourismus gibt oder einfach nur Ausruhen angesagt ist.
Damit ihr wisst, was mit "merkwürdige Stimmung" gemeint ist, hier ein paar Kommentare aus den OLC-Flügen einiger Piloten:
"3. Wertungstag DSMJ 2010, und wieder einmal fragt man sich wie wenig weit eine Wettbewerbsleitung sehen kann? Wenn eine Front von Süden kommt, fliegt man dann nach Süden? Und das I-Tüpfelchen war die erste Wende im Norden in einem unlandbaren Tal, bei niedriger Basis wo sich auch eine LS 8 tragischerweise von ihrem Leitwerksträger verabschiedet hat. Muss das sein?
Abgesehen davon haben wir bei Abschirmung und Warmluftgeblubber ein tolles Teamflugergebnis im ersten Viertel erzielt. "
"3. Wertungstag DSMJ Musbach - 40 Außenlandungen mit der B-Aufgabe (258 km), die A-Aufgabe wäre einmal um Stuttgart gewesen... Basis nach dem Ausklinken um 12 Uhr bei 800m GND, dafür ging es dann direkt unter die Abschirmung auf die noch höhere Schwäbische Alb... Danke Axel! "
"Ich danke dem Sportleiter, der uns wiedereinmal die Perfidie zwischen Sicherheit und Leistungsstreben vor Augen führte."
"würfeln wäre billiger gewesen! "
"Deutsche Juniorenmeisterschaft 2010
3. Wertungstag
4 Stunden Krampf.
Segelflug in seiner schlimmsten Form."
...
Sonnabend, 14.08.2010
In Klix regnet es, so dass der Vereinsflugbetrieb buchstäblich ins Wasser gefallen ist und ich nun weiter als Relais über Musbach berichten kann:
Es ist sonnig, feucht und eklig warm - sieht nach einer AAT aus. MO startet heute aus Reihe 6, RX aus 7, WL aus 10 und 3RD aus 16. Briefing läuft.
Tumult in der Briefinghalle. Die Clubklasse soll 359km rund um Stuttgart fliegen. Alle wundern sich, woher dieser Optimismus kommt und befürchten eine weitere Außenlandeschlacht.
Es gibt eine B-Aufgabe: 258km südlich Stuttgart. Die Wetteroptik ist aber nicht gut. Die Kumulanten streifen noch den Schwarzwald. Startbeginn ist voraussichtlich 12:15.
12:18 - Die ziehen das wirklich durch, Startbetrieb beginnt. Wetter sieht Sch... aus.
12:58 - Alle sind in der Luft, 13:05 öffnet das Starttor. Das Wetter sieht immer noch richtig blöde aus.
13:10 - Sie sind abgeflogen. Die Wetteroptik ist immer noch nicht gut und in Freiburg regnet es schon.
13:40 - An der ersten Wende (kann euch nicht sagen, wo die ist, die Aufgaben stehen noch nicht im Netz) geht es schlecht. 0,5m/s ist das beste Steigen, was zu finden ist. An der Donau regnet es und die Abschirmung zieht weiter herein.
14:25 - Sie sind jetzt etwa in der Mitte des 2. Schenkels und gleiten so langsam aus dem Hörbereich der Funkantenne.
15:19 - Plumps, alle sind auf dem Flugplatz Übersberg gelandet. Also machen wir einen gemeinsamen Ausflug mit Anhänger dahin.
Freitag, 13.08.2010
Was tut man bei Mistwetter? Richtig, sich ein Museum suchen. Die Wahl fiel gestern auf das "Experimenta" - ein Mitmachmuseum, wo Große wieder klein werden. Danach gab es Eis. Spürsinn wurde bewiesen, als es darum ging, beim Geocaching den Cache zu finden.
Was ist die Steigerung von feucht und grau? Feucht, grau und kalt. Zur Zeit gibt es zwar noch die eine oder andere Andeutung von Sonne, aber im Osten haben sich Cirren gebildet und im Westen stehen dicke AC-Felder. Das heißt also wieder Briefing abwarten.
So schlecht können die Aussichten nicht sein, denn der Startaufbau ist bereits erfolgt. Die RX steht heute in Reihe 1, WL in 4, 3RD in 10 und MO in 20. Briefing ist wie gewohnt 10:00Uhr.
Es gibt eine 292km-Racing-Aufgabe in den Norden. Voraussichtlicher Startbeginn 11:00Uhr.
11:51 waren alle in der Luft. Das Wetter hat sich ganz gut entwickelt. 12:35 ist bereits die erste Wende Winzeln erreicht.
13:05 - MO passiert den Platz in Richtung 2. Wende, RX und 3RD folgen mit etwas Abstand. WL ist tief am Platz, liegt ca. 10 Minuten hinter den anderen zurück.
13:15 - MO fliegt weiter alleine vorneweg, RX und 3RD folgen im Team. Der Abstand bleibt konstant. WL hat sich wieder ausgegraben und fliegt hinterher. Das Wetter läßt nicht zu, dass sie aufeinander warten. Mit einem 80er Schnitt liegen sie bisher recht gut im Rennen.
13:45 - Sie sind aus dem Hörbereich der großen Funkantenne.
15:10 - So langsam kann man im Funk wieder etwas erahnen. Es klingt, als wären sie auf dem Rückflug. Wir hoffen alle, dass es weiter so gut gelaufen ist. 15:30 bis 16:00Uhr sollten sie wieder da sein.
15:33 - Die ersten sind da. Wo bleiben unsere??
15:57 - RX bestätigt, dass Benny 30km vor dem Platz gelandet ist. Christoph und Thomas fehlen noch 70m Höhe, um nach Hause zu kommen. So langsam sieht man den Pulk an den Platz herankommen. Sie müssen aber noch mal 4km in den Süden und dann zurück nach Musbach. WL fliegt auch noch.
16:10 - MO und RX sind mit einem 73er Schnitt zu Hause. Benny wurde von Regen auf den Acker gespült. Genaues wissen wir von WL noch nicht, zuletzt war Bonsai ca. 20km hinter Thomas und Christoph.
WL hat es doch nicht geschafft und musste in den Acker.
English for runnaways: Freudenstadt = Happytown
Donnerstag, 12.08.2010
In der Nacht hat es ordentlich geregnet. Zur Zeit ist es feucht, grau und 8/8 Bedeckung in 100m. Der Regen hat auch den Strom auf dem Campingplatz fortgespült.
Das Briefing wurde auf 12Uhr verschoben. Es regnet und die Sicht hat sich noch mehr verschlechtert.
Die Clubklasse wurde für heute neutralisiert. Freizeit!
Mittwoch, 11.08.2010
Morgens halb 8 in Musbach. 7/8 Stratocumulus machen sich am Himmel breit, so dass es im Moment eher nicht nach Fliegen aussieht. Aber warten wir erstmal ab und starten den Tag wie immer mit Flugzeugaufbau und Frühstück.
Startbereitschaft war 11:45Uhr. Der Wettbewerb startet mit einer AAT mit 3 Stunden Flugzeit und zwischen 132 und 312km Strecke. Ingos Kommentar zum Wetter: Naja. Also drücken wir die Daumen!
Der Start ist erstmal verschoben. Christoph hatte gestern Loggerprobleme. Deshalb wurde heute ein anderes Backup-System eingebaut. Es wäre doch schade, wenn man sich durch sowas den Wettbewerb verdirbt.
Christoph gaaaanz entspannt :-))
Die Aufgabe wurde auf 2:30 und auch streckenmäßig verkürzt (also Variante B). Seit 13:45 werden die Flieger an den Himmel gebracht. Benny ist der erste unserer Crew und bereits oben.
MO und RX starten jetzt (14.15). Benny meldet 1680m (MSL) Basis und Steigen unter 1m/s.
14:48 - der Abflug ist freigegeben, 14:52 sind unsere Jungs alle unterwegs. Die Rückholer hoffen, dass sie auch hier wieder landen. Zur Zeit geht es nur sehr zäh vorwärts. Steigen zwischen 0,8 und 1,5m/s. Der Funkverkehr klingt gerade nicht sehr optimistisch.
Bonsai (WL) und Benny sind bis Winzeln gekommen, Benny kämpft noch in 0,1m/s, Bonsai ist da gelandet. Auch für Benny ist nun der Kampf vorbei, er landet südlich von Winzeln. Die MO ist inzwischen auch in dieser Gegend und kämpft in Ameisenkniehöhe (1000m MSL).
Christoph ist bei Rottweil. Thomas hat die 1. Wende mit großem Umweg über Klippeneck erreicht. Ca. 30km südlich sind die ersten Kumulanten zu sehen. In Musbach ist es allerdings graublau.
16:50 - MO fliegt in Richtung Klippeneck, RX ist bereits auf dem Rückflug.
17:05 - Jetzt ist auch Christoph im 2. Wendesektor, der Heimweg wird jedoch schwer, weil der Himmel nur noch grau in grau ist.
17:25 - RX hat noch 36km bis nach Hause, aber die werden schweeeeer.
17:35 - MO und RX haben jetzt noch 27 bzw. 22km bis zum Platz. Vor 5 Minuten sind zwei Libellen angekommen, alle anderen, die hier gelandet sind, haben abgebrochen bzw. in der Standardklasse den Turbo benutzt.
17:55 - Wenn es hier Vorgartenzwerge geben würde, wären MO und RX die Kandidaten dafür. Nun sind alle Rückholer unterwegs.
Dienstag, 10.08.2010
Gestern abend hat Michael Buchthal ausführlich über Landemöglichkeiten im Wettbewerbsgebiet referiert. Einige Piloten bekamen wohl große Augen. Hoffen wir, dass unsere Jungs die Felder nicht brauchen.
Heute ist Pflichttrainigstag. Die Flugzeuge stehen am Start. Benny mit der 3RD in Reihe 5, MO in 14 und Thomas mit der RX in 17. Es ist warm und feucht unter dem 1/8 Restwolken von heute Nacht. 10:00 Uhr ist Briefing.
Heute gibt es ein 277 Razing..
Teambesprechung
11:45Uhr Der Start hat gerade begonnen.
Jetzt sind alle in der Luft, das Starttor öffnet 13:16. Das Wetter sieht inzwischen auch so gut aus, dass die Rückholer optimistisch sind. Aufgabe machbar sagt Ingo.
Ca. 14.20 waren die Jungs an der ersten Wende. Sie klingen optimistisch. Am Platz ziehen aber Cirrus-Felder auf, so dass in 1-2 Stunden die Luft thermisch tot sein wird. Etwa eine Stunde später hatten sie die 2. Wende erreicht und flogen in komfortablen Höhen. Kurz vor dem Ziel machen sie es aber noch einmal spannend: 300m fehlen, um die letzten 29km sicher nach Hause zu schaffen.
Erlösung um 16:58Uhr: alle sind zu Hause.
Montag, 09.08.2010
Nachdem die Flugzeuge aufgebaut sind, wird gefrühstückt. Wenig Wind und Sonnenschein versprechen einen schönen Trainigstag. 10 Uhr findet das Briefing statt. Gestern war technische Flugzeugabnahme, die alle (MO, RX und 3RD) bestanden haben.

Der Trainer aktualisiert und kontrolliert nochmal die Wendepunktdateien
12:10 - alle sind in der Luft, es gibt eine AAT mit 3 Stunden Flugzeit und zwischen 166 und 392km Strecke rund um den Flugplatz. Das Wetter hat sich nett entwickelt, es gibt jetzt 4/8 Cu in ca. 1000m über dem Platz.
18:05 - Unsere drei und WL (Bonsai) und LG (Nico) sind zurück und hatten Spaß bis 500km.
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Ab heute geht es hier weiter mit der Polnischen Meisterschaft der Standardklasse. Zur Webcam..... und auf dem Bild zur Wettbewerbs- Hompage. Wertung.........
Sonntag, Nachlese:
Gestern fand kein Wettbewerb mehr statt. Der Tag verging mit Packen und Vorbereitungen für die Abreise.
Die Siegerehrung fand im Focus-Markt in Zielona Gora statt, wo zur Zeit der Luftsport für seine Sache wirbt. Gleich am Eingang hängt ein "Pirat" unter der Decke. Fallschirmsport, Modell- und Ultraleichtflug sind auch vertreten. Am anderen Ende des Einkaufszentrums ist ein Flugsimulator aufgebaut und kopfüber hängt noch ein "Junior" an den Stahlträgern. In diesem Rahmen wurde allen Piloten, Helfern und Organisatoren gedankt. Die Preisträger bekamen Medaillen, Urkunden und Pokale. Überraschende nette Geste der Organisatoren war, dass sie auch den Sieger unter den Gästen ehrten. Max Heilmann wurde mit seinem achtbaren 22. Platz der Gesamtwertung bester Junior. Eine tolle Leistung vor allem wenn man bedenkt, dass unter den Teilnehmern viele sind, die schon jahrelang Erfahrung bei internationalen Wettbewerben sammeln konnten.
Der Abschlussabend war trotz einiger Regentropfen wieder sehr angenehm. Die in Przylep ansässige Kunstflugstaffel zeigte ausgiebig ihr Können im Licht der untergehenden Sonne. Man kann nicht beschreiben, wie der Spaß am Fliegen förmlich auf uns überschwappte. Später wurden die während des Wettbewerbs geschossenen Bilder - teilweise mit Kommentaren versehen - präsentiert. Der Abend klang mit vielen Gesprächen locker aus.
Die Jungs und auch die Rückholer waren von dem Wettbewerb, dem Flugplatz selbst und der Atmosphäre begeistert. Und obwohl ich der gefühlte Gewinner der goldenen Anhängerkupplung bin, war es auch für mich ein anstrengender aber schöner Urlaub.
Sonnabend, letzter Wettbewerbstag:
8/8 Bedeckung, hin und wieder wird es etwas heller. Die Entscheidung, ob heute noch einmal geflogen wird, soll 13.00 Uhr fallen. Danach richtet sich auch, ob die Siegerehrung in einem Einkaufszentrum in der Stadt oder hier am Platz stattfindet. Die anschließende Feier findet auf jeden Fall hier statt.
Lassen wir uns also überraschen, was der Tag bringt
Freitag:
So schwierig der Tag anfing, so endete er auch. Alle lagen draußen. An der 24 fehlen die Fahrwerksklappen und an einem Winglet ist die Sollbruchstelle gekommen. Da Ingo nur um einen Platz in den Vierzigern kämpft, ist für ihn der Wettbewerb vorbei. Es hat weiterhin zwei Jantare bei Außenlandungen den Rumpf gekostet....
Heute gab es zunächst wieder keine Grid-Zeit. Beim Briefing wurde der gestrige Tag ausgewertet und dann die Startbereitschaft auf 12.00 Uhr mit Aufgabe beim Feldbriefing festgesetzt. Es sollte wieder eine AAT werden, aber nachdem das Feld in der Luft war, wurde der Tag neutralisiert. Der Meteorologe hatte in 600m 41 km/h Wind prognostiziert. Wir hatten das Gefühl, die herrschen schon am Boden. Christoph und Thomas fliegen noch ein bißchen hier in der Gegend rum, die anderen Flieger sind im Anhänger verstaut und die zugehörigen Piloten und Crews gehen gerade zum gemütlichen Teil über.
Für morgen besteht seitens der Piloten wenig Hoffnung auf einen letzten Flugtag, aber vielleicht haben Meteorologe und Wettbewerbsleitung ja noch eine Überraschung für uns.
Donnerstag:
Tut mir leid, dass ihr so lange warten musstet, aber heute ist ein schwieriger Tag. Erst gab es lange keine Grid-Zeit, dann wurde sie von 12.30 um eine Stunde verschoben, nachdem der Schnupper-Puchacz zweimal runtergefallen war. Inzwischen machte sich wegen der dicken Cirrus- und Stratocirrus-Felder die Hoffnung breit, bei diesen unerträglichen Temperaturen beizeiten ein Eiscafé aufsuchen zu können. Die wurde aber jäh zerstört, als einige vom Startbus mit Aufgabenzetteln kamen. Darauf stand eine AAT mit einer Mindeststrecke von 121km. Die Maximalstrecke habe ich mir gar nicht erst gemerkt, weil Ingo sagte, dass er bei dem Wetter nur die Minimalstrecke fliegen will. Ankommen sei heute wichtiger als Kilometer. 13.55 war der erste Start, das Tor ging tatsächlich 15.15 auf und nach hartem Kampf zwischen 300 und 400 m Höhe gingen die ersten ca. 15.40 auf Strecke. Auch heute haben sie für die Distanz 1:30 Zeit. Inzwischen haben sich auch einige Cumuli gebildet.
Mittwoch:
Gestern hat es die Hälfte der Truppe geschafft, der Abschirmung zu trotzen. Max, Christoph und Tom fanden den besten Weg. Am Ende kam für Max ein toller 9. Platz in der Tageswertung heraus, Christoph und Tom kamen auf Platz 26 und 27. Der Rest knüpfte wieder Kontakte zur einheimischen Bevölkerung :-).
Heute gab es erstmal nur die Grid-Order. Erst später wurde die Startbereitschaft auf 11.45 festgesetzt. Genug Zeit also, die Flieger von den Resten des Ackers zu befreien. Beim Briefing gab es auch keine Aufgaben, also Feldbriefing abwarten. Das brachte dann eine AAT mit 1:30 Flugzeit und 119 bis 3xx km (hab keinen Aufgabenzettel hier), nahezu Nord-Süd-Ausrichtung an Babimost vorbei und nicht weit weg vom Flugplatz. Die Wolken in Richtung erste Wende sind sparsam verteilt, und die warme Suppe und die Abschirmung, die sich schon wieder reinschiebt, machen das Ganze auch nicht leichter.
Falk startete heute aus der vorletzten Reihe.
Dienstag:
Gestern war es leider nur für zwei unserer Sachsen-Crew ein guter Tag: Ingo und Thomas waren die einzigen, die die Aufgabe geschafft haben. Bis auf die von Tom, der kurz vor Leszno lag, hielten sich die Rückholkilometer aber in Grenzen.
Jubel! Er ist wieder da!!!
Das Briefing hatte außer einem schönen Ständchen für das Gebrtstags"kind" des Tages nichts Aufregendes an sich. Heute ist eine AAT mit 3 Stunden Flugzeit und Streckenlängen zwischen 143 und 466 km zu bewältigen. Es gibt zwar ordentlich Kumulanten, aber auch eine ziemlich dicke abschirmende Bewölkung in Richtung erste Wende. Zum Glück bilden sich auch darunter Cumuli. Mal sehen, was die Jungs draus machen.
Max beim Start
Montag:
Tja, manchmal irrt man sich. Leider gibts hier keine Vorgartenzwerge, Ingo hätte einen bekommen, so knapp wie er vor dem Zielkreis lag. Als die SMS kam, ich solle lieber zwei Helfer mitbringen, wußte ich, dass es nicht einfach werden würde. Er lag direkt an einer viel befahrenen Schnellstraße mit einem ausreichend breiten Seitenstreifen aber nicht einer Zufahrt zum Feld. Das größte Hindernis war jedoch der Höhenunterschied zwischen Feld und Straße. Bloß gut, dass wir nicht die ASW17 zu verladen hatten! Danke an Ralph und Christoph, die die 24 da hochgewuchtet haben. Danke auch an die anderen Jungs, die inzwischen die MO geputzt und abgerüstet haben. Sachsen-Tagessieger war gestern Falk, der einen tollen 13. Platz erreicht hat.
Im Moment regnet es hier, es gibt weder Grid-Order noch Startbereitschaft. Das heißt also Briefing abwarten. Wenn der Meteorologe noch eine Lücke sieht, gibt es bestimmt auch eine Aufgabe. Bis später.
Der Meteorologe erntete Gelächter, als er beim Briefing verkündete, dass geflogen wird, wenn sich das Wetter bessert und wenn nicht, dann nicht. Startbereitschaft wurde auf 12.50 festgesetzt. Drei der Junioren stehen heute in Reihe 1. Bei Tom kam etwas Verwunderung auf, als er tanken wollte, aber nur noch ein paar Tropfen kamen. Das Wasser war einfach alle. Da es aber anderen genau so ging, mussten alle das Wasser wieder ablassen. Hier wird aus einem großen Wassertank getankt, der für drei Flugtage reicht. Heute ist der vierte... Am Startbus wurden Aufgabenzettel ausgegeben mit Variante A und B, beides AAT mit 2 Stunden Mindestflugzeit. Das wurde beim Feldbriefing dann nochmal präzisiert: geflogen wird Aufgabe B, eine AAT mit 119 bis 326 km Strecke und einer Mindestflugzeit von 1:30. Ohne Wasser. Inzwischen (14.55) ist das Starttor seit ca. 15 Minuten offen. Hier herrscht im Moment ein sehr heftiger Wind, die Thermik ist sehr zerrissen, einge sind auch nochmal gelandet. Von unseren Jungs war keiner dabei. Drückt die Daumen, dass sie nicht im wahrsten Sinne des Wortes vom Winde verweht, sondern geschafft aber glücklich wieder hier ankommen. (Bilder gibt es erstmal keine, bin einfach nicht dazu gekommen, welche zu schießen)
Sonntag: Heute war es zunächst blau mit reichlich Cirren. Die sind zwar noch nicht weg, aber inzwischen haben sich hier schöne Kumulanten gebildet. Kurz vor dem Start hatte Ingo einen Flarm-Punkt in ca. 1.800 m Höhe. Das lässt hoffen, dass sie die Aufgabe heute wieder alle schaffen. Die Wettbewerbsleitung überraschte uns heute mit 4(!) Aufgaben mit Streckenlängen zwischen 345 und 464 km zum Briefing und der Ansage, dass es vielleicht auch eine fünfte geben kann. Die Entscheidung fällt dann in einem Feldbriefing. So ist es auch gekommen. Aufgabe E sind 330 km über Nowe Czaple, Dychow und Bojanow zurück nach Przylep. Da die meisten der Sachsen-Crew in den hinteren Reihen standen, habe ich diesmal sogar den letzten regulären Start und damit die ungefähre Öffnungszeit des Abflugtores mitbekommen. Nach meiner ungeeichten Uhr durften sie 13.08 losfliegen. Ingo meinte, dass heute langes Pokern wohl nichts bringen wird, denn unser Wetterspion Ines hat schon komplett blauen Himmel aus der Heimat gemeldet. Jetzt ist es 13.50 und immer noch tummeln sich einige über dem Platz. Von uns wird das hoffentlich keiner mehr sein. Sonnabend: Neuer Tag, neues Glück. Nachdem der Flieger in der Startaufstellung fertig geputzt war, konnte ich die Ruhe in der Sonne genießen, bis die Jungs wieder vom Briefing kamen. Wir hatten ja schon vermutet, dass es etwas Größeres wird, weil das Briefing zwar wie immer um 10.00 Uhr angesetzt war, Startbereitschaft aber schon 10.50! Schon während des Briefings füllte sich der Himmel mit herrlichen Kumulanten, die Ablösungen waren deutlich zu spüren und auch die Sicht wurde immer besser. Freitag: Gestern war allgemeine Anreise, Zeltaufbau, Anmeldung und Zeit für den ersten Stadtbummel. 20.00 Uhr war Eröffnungsbriefing, wo es die üblichen Hinweise gab. Mittwoch: Angekommen, Falk Wettig, Simone und ich sind heute mittag angekommen. Simone rauscht zwar nochmal nach Hause, ist aber ab morgen mittag als Blogger dabei. ---------------------------------------------------------------------------- Samstag 4WT: Letzter Tag, der Wettermann erzählte was von leichter Ausbreitung. 8/8 über 200km machten es nicht nur langsam, sondern auch sehr aufregend. Der Flug hier... . Die restlichen 100km nach 17°° Uhr dann bei 1-2/8. Das Ende war dann noch aufregender. Als sich immer mehr Piloten ohne Wertung in Klix anmeldeten, war klar: nur rumkommen, egal wie. 10km vor der Ziellinie dann die erlösenden Funksprüche, "MC ohne Wertung......." Tagessieg und Gesamtsieg. Freitag 3WT: Es sah schon beim Fliegen so aus, dass keiner rum kommt, ich war mit Robert (MR) und Miroslaw (SW) zusammen abgeflogen und es kam wie es kommen musste. Aussenlandung nach 80km, da es aber kaum Punkte gab, war es zu verkraften. Donnerstag: Regen, Regen, Regen...... Mittwoch 2WT: Es wurde geflogen, wir standen ganz hinten und bekamen ein 409km Razing. Lüsse-Lübben-Eisenhüttenstadt und zurück. Nachdem wir unter abnehmender Bewölkung durchs Blaue tobten, hieß es für mich gleich nach 50km alles annehmen was kommt, in 350m Höhe hieß das 0,3m/s. Danach ging es mit leichter Cu-Bewölkung über die nächste zwei Kurse, bevor auf dem Rückweg unter der Abschirmung 7,9/8 Vorsicht geboten war. Tagesplatz 3 mal wieder hinter dem Dreamteam. Wertung..... Dienstag: Spät, aber wir schreiben doch. Und ....es regnet, na klar! Erst wurde verhaltener Optimismus verbreitet, drei Klassen standen sogar auf der Wiese, aber dann wurde die Startbereitschaft verschoben, bis die ersten Tropfen auf die Flächen platschten. Neutralisiert. Wieder mal Hoffen auf morgen... Montag: Es regnet............ Nachdem der Meteorologe so eindeutige Aussagen zum heutigen Wetter gemacht hat, konnte die Wettbewerbsleitung gar nicht anders, als diesen Tag schon am Morgen zu canceln. So haben wenigstens die mitgereisten Familien etwas von ihren Piloten. Aber langsam könnte uns der Wettergott mal ein wenig gnädiger gestimmt sein, denn unserem "Kulturminister" Michael Schneider gehen bald die Alternativen aus. Heute gibt es für ein paar Interessierte die Möglichkeit sich anzusehen, wie ein A380 zerbrochen wird, was regen Zuspruch gefunden hat. Flieger sind schon komisch! Gerade wollte ich schreiben, dass die Sonne doch mal rausguckt, da klopfen auch schon die nächsten Tropfen auf das Wohnwagendach. Mist, wenn der Meteorologe recht hat! Sonntag: Die Nacht hat es geregnet, es ist nebelig und nass. Glaube nicht an einen Wertungstag. Es gibt Wertungen des ersten Tages. Samstag: 3 Klassen neutralisiert. Nachdem die Clubklasse aufbauen durfte,wurde auch sie neutralisiert. Einige sind trotzdem geflogen und berichteten von einer guten Entscheidung. Hoffen auf morgen. Selbst das abendliche Grillen konnte nur dank unkonventioneller Schutzmaßnahmen einigermaßen trocken zu ende gebracht werden. Freitag 1WT: Heute ging es im AAT über drei Stunden, Oehna-Fünfeichen, waren die Mittelpunkte. Bin ganz zufrieden, auch wenn es Fehler gab. Tagesplatz drei hinter dem Dreamteam Kühl/Petzold. Mac liegt draussen, würg. Bei 50km/h Wind, bis zu 1800m Basis und zeitweise 8/8, war es fliegbar. Flüge und Wertungen dauern noch..... Donnerstag Training: Heute habe ich mir einen Ruhetag verordnet, obwohl der Wetterbericht nicht gut für die nächsten Tage aussieht. Als Starthelfer was für meine Figur gemacht. Hier gibt es erste Bilder......... Mittwoch Training: Es geht gut los, zum Training gleich mal angemeldete 620km FAI. Zum Flug... Die Vorbereitungen für Klix werden auf die ASW17 abgestimmt...........
Letzte Aktualisierung: 22.Juni 2009 Hier geht es ab 08.06.2009 weiter.... 08.06. Reisetag, wir sind heute nach Zielona Gora gereist. Ab morgen wird trainiert. Simone graust schon vor dem Gedanken, hier in den Städten Autofahren zu müssen, ich habe striktes Außenlandeverbot........ 09.06. Simone beim Frühstück für 10 Zloty
10.06. Gegen 15.00 Uhr waren die Gewitter vorbei. Inzwischen haben wir Tag 2 des Abenteuerurlaubs heil und vor allem satt überstanden. Es ist gar nicht so einfach, dem Kellner mit ein paar mühsam aus einem sehr günstigen Wörterbuch zusammengesuchten Vokabeln möglichst höflich zu sagen, was man von der Speisekarte, die man nicht lesen kann, haben möchte. Englisch kann er nicht und deutsch... ich weiß nicht. Dabei gibt es hier in unmittelbarer Nachbarschaft ein deutsch-polnisches Begegnungszentrum, dessen Gäste auch dieses Restaurant besuchen. Aber der Eindruck der ersten zwei Tage ist insgesamt positiv. Großes Areal, viele freundliche Leute, unkompliziert. Nun hoffen wir auf tolles Wetter, damit Ingo morgen wenigstens noch einen Trainingstag hat, bevor der Wettbewerb startet. Ingo beim Warten auf besseres Wetter. 10.06. Zuerst sah es etwas merkwürdig aus, aber dann hatte der Wettergott doch ein Einsehen und hängt ein paar schöne Cumuli an den Himmel. Ingo ist nach ein wenig Wasserpanscherei endlich in polnischer Luft, auch wenn der Wind recht stark ist.
Gelandet, es sah schöner aus als es war. Teils ging es gerade aus, teils Krampf mit 0,5m/s. Der Wind bis zu 30km/h. Flug steht im OLC. 122,800MHz Platzfrequenz, 122,600MHz Wettbewerbsfrequenz - da könnt ihr mithören und mich wenns sein muss zum Quatschen auf die 122,2 MHz holen. Nackedei auf AN-zwei. Hier kriegt man was geboten, da kommt man gerne rum. 11.06. erster Tag, es ist aber neutralisiert. Wir werden wohl einkaufen gehen und uns die Stadt anschauen. Webcam des Flugplatzs http://kamera.azl.pl/ 12.06. es gibt Internetprobleme...... 13:15 Uhr neutralisiert, fahren jetzt ins Luftfahrtmuseum, ausführlicher Bericht heute abend.
Nach dem Luftfahrtmuseum und einer guten Pizza sind wir gegen 18:00 Uhr zurück auf dem Flugplatz Przylep (Pschilep). Dariusz Cisek, der Auswertechef, führte uns durch das Lubuskie Muzeum Wojskowe mit glänzenden Augen und konnte viele zusätzliche Details liefern. Schließlich ist er selber beim Militär! Besonders die Fahrzeuge aller Art haben es ihm angetan. Wir haben gleich am Eingang gezeigt bekommen, dass die "50" eine "Waffe" ist :-)) Nun muss sie das nur noch im Wettbewerb zeigen. Hoffen wir auf morgen. (S) 13.06. Der DWD und der Wetterjens sagen gutes bis sehr gutes Wetter voraus.
Startaustellung für 12.30 vorgesehen, 108 bis 239 km polnisches AAT, Flugzeit noch unbekannt. 50 km/h Wind? Gefühlte 80! Und kalt!! Wir sind wohl auf einem Winterwettbewerb. Es gab schon Kumulanten, aber die pustet der Wind einfach weg und bringt keine neuen heran. 6 Piloten wurden geopfert, um festzustellen, dass der Wind nicht nur den Seglern zu schaffen macht, sondern auch Wilga & Co. beim Landen große Schwierigkeiten bereitet. Ein Jantar landete wieder, das sah nicht gesteuert und schon gar nicht schön aus, obwohl der Wind fast direkt auf der Bahn steht. Daran war der Pilot jedoch völlig unschuldig. Und so wurde dann um 14 Uhr neutralisiert. Mirek und Robert "entführen" uns in die Alstadt von Zielona Gora. Zuerst besichtigen wir das "Palmiarnia", ein mehretagiges Glasgebäude, in dem man viele verschiedene in Afrika beheimatete Pflanzen und natürlich Palmen Das Palmiarnia Mirek sagt, es ist Tradition! Jeder Junge muss einmal in seinem Leben da drauf. Er hat das im Alter von 7 Jahren hinter sich gbracht :-)) (Im Hintergrund das Palmenhaus. Und Wein wird auf dem Hügel auch noch angebaut - mitten in der Stadt.) Nach einem ausgiebigen Bummel durch die Altstadt kehrten wir in ein tolles Restaurant - Winnica - ein. Eine sehr willkommene Abwechslung zum Flugplatzrestaurant "Fantom"! (Der Name ist da Programm!) 14.06. Der erste Tag, an dem schon nach dem Frühstück die Grid-Zeit bekannt gegeben wurde - wenn das kein gutes Zeichen ist! Aber die Jungs der Wettbewerbsleitung machen es spannend: es werden von Anfang an 4 (in Worten: vier!) Zettel ausgegeben mit Racing-Jojo-Aufgaben zwischen 302 und 191 km. 11.30 Uhr ist der "Sentinel" - der Wetter-Schnupper-Puchacz - in der Luft, sucht unter den Cirren herum, macht mal hier, mal da einen Kreis ...und ist nach 10 Minuten wieder unten. Also warten. 12.30 Uhr 2. Schnupperstart. Er bleibt hängen, es geht los. Aufgabe D - 191,4 km. Nun heißt es Daumen drücken. (S.) (I.) Wieder da, mit 103km/h nicht ganz zufrieden, zu früh los und die erste Wende nicht gut genommen. Bei 191km wird kein Fehler verziehen. Man munkelt von 120km/h für den Tagessieger. Mal sehen, wenn es eine Wertung gibt, wissen wir mehr. Wir gehen jetzt essen. 15.06. Diffuses Wetter bedeutet, dass zunächst keine Grid-Zeit vorgegeben wird. Wir bereiten trotzdem alles vor und ziehen raus. Später erfahren wir, Grid- Zeit ist 11.15 Uhr. Heute gibt es ein polnisches AAT mit 1:15 Wertungszeit und zwischen 116 und 326 km Strecke. 11.15 startet der Schnupper-Puchacz, meldet 800m und 0,5 Steigen, 10 Minuten später schon 1200m und bessere Steigwerte. 11.30 beginnt der Schleppbetrieb. 12.31 startet der Letzte, also wird 12.51 der Abflug freigegeben. (S.) (I.) Das wars dann, polnische Äcker sind genau so staubig wie deutsche. 30,4km vor der Ziellinie hat es mich in den selbigen gezogen. Nun der Rückholerreport: Aaaach, dass Piloten immer so übertreiben müssen. Klar ist es ärgerlich, aber in erster Linie soll das doch hier Erfahrungsammeln und Spaßhaben sein. Locker bleiben, dann klappt das schon! Ein netter Konkurrent von Ingo hat mir den besten Weg zum Acker auf der Karte gezeigt, weil TomTom in der Nähe der Halle keine Satelliten finden wollte. Danach bin ich gefahren und habe meinen Lieblingspiloten auch gefunden. Wahrscheinlich gibt es hier nicht so viele Ehefrauen, die ihre Männer von staubigen Äckern sammeln. Es waren mehrere polnische Piloten sehr hilfsbereit und die jugendliche Besatzung des Außenlandebüros verwundert, dass ich nun alleine losfahre. Polnischer Straßenverkehr ist ...speziell. Aber wir sind unbeschadet wieder am Flugplatz, die 50 ist wenigstens teilweise geputzt, nur meinen Piloten muss ich noch erziehen. Als er den Chip mit dem Flug zur Auswertung bringen wollte (während ich die 50 putze), rief ich ihm hinterher, dass er ein Bier mitbringen soll. Was kriege ich als Antwort? "Da komme ich doch gar nicht vorbei." Könnt ihr euch das vorstellen?? So musste er den Weg eben 2x laufen, hihi. (S.) (I.) Laut vorläufiger Gesamtwertung bin ich auf Platz 26. Das kenn ich doch vom letzten Jahr aus Leszno?! Atttttttackkkkkkeeeeeeee!!! 16.06. Regentropfen wecken uns. Das hat aber hier noch nichts zu bedeuten. Grid-Zeit ist noch nicht bekannt, Briefing 10 Uhr.
Briefing ist vorbei, keine Aufgaben, keine Grid-Zeit, aber Warten bis 15.00 Uhr angesagt. Hier könnt ihr ja gucken, ob sich was tut: http://kamera.azl.pl/ Zum Glück sind wir zum Flieger gegangen, weil Ingo noch etwas ausprobieren wollte. Auf dem Zettel an der Briefinghalle stand plötzlich Grid-Zeit 12.30 Uhr! Gerade noch eine Stunde Zeit! Als wir es bemerkt hatten, brach auch unter den polnischen Piloten Hektik aus. Flügel dran, tanken und raus. Aufgabe ist heute ein AAT wieder mit 1:15 Wertungszeit und zwischen 111,7 und 365,7 km. 13.05 beginnt der Schleppbetrieb. Der Anfang sieht schwer aus, viele kämpfen tief. Egal, das Abflugtor öffnet 14.15 Uhr. Der Wind hat inzwischen auch ganz schön zugenommen. Drückt die Daumen, dass Ingo 15.30 oder kurz danach wieder hier ist!! Bis später, ich habe noch etwas von gestern aufzuräumen. (S.) Heute lief es sehr gut, mit 160km in 1:16 war ich wieder zurück, wer die Kreise findet im OLCfile, kriegt ein Bienchen ins Muttiheft. Tagesplatz EINS! hihihihihihi 17.06. Natürlich sollt ihr die Kreise NACH dem Abflug zählen! Die x davor bringen euch kein Bienchen. Bereits 9.00 Uhr gibt es die schönsten Wolkenstraßen. Die 50 ist fertig und steht im Grid, obwohl Grid-Zeit erst 10.50 Uhr ist. So bleibt Zeit, die anderen bei ihren Vorbereitungen zu beobachten. 10.00 Uhr wie gewohnt Briefing. TopTask gibt heute 500-800 km für unseren Wettbewerbsraum. Mal sehen, was die Jungs draus machen.
Ingos gestriger Tagessieg wird kurz gewürdigt, der Wetterman hat seinen Auftritt und dann wirds spannend. Drei Racing-Aufgaben werden ausgegeben: A509,8 km, B408,7 km und C505,8 km. Aufgabe A wird genauer besprochen, also wird das die aktive. Heute wird auch mal nicht so viel diskutiert beim Briefing. Ruckzuck sind alle am Start, 11.00 lassen die Schlepper die Triebwerke an und pünktlich 11.05 rollt der erste los. Die Wolken stehen zwar in Straßen am Himmel, sind aber ganz schön flach und der Wind weht auch wieder heftig. Später soll es blau werden. 3 Jantare starten ein zweites Mal. Das Abflugtor öffnet 12.14 Uhr. 1.Tagessieg in Polen! :-))) Da ich heute etwas Zeit habe, will ich mal kurz erklären, warum ich bei AATs immer "polnisch" hinzufüge. Hier herrscht eine andere Philosophie, was diesen Aufgabentyp angeht. Das Wendegebiet hat nicht 360°, sondern nur einen Winkel von maximal 60° und einen Radius von 60km, ist aber nach hinten auch dadurch begrenzt, dass man ja nach einer vorgegebenen Zeit wieder am Startplatz sein soll. Was besser ist, wer durch welchen Typ mehr Wetterglück hat usw., darüber lässt sich stundenlang ergebnislos streiten und mancher hat danach Kopfschmerzen. Hopp oder Top, Aussenlandung NR.2. 22km vor der Ziellinie war der Tag zu ende.(würg) Die ASW24 ist geputzt und von Mais befreit, nun fallen wir tot ins Bett. 18.06. Neuer Tag, neues Glück? Zunächst ist der Himmel komplett zu, TopTask gibt 0 km, 10.30 stehen wir im Grid. Auf den Wetterbildern war eigentlich keine Lücke zu entdecken, aber die Einheimischen sehen eine Chance. Grid-Zeit ist 12.00 Uhr, vielleicht gibt es bis dahin eine Aufgabe. Die Flugzeuge kommen im Moment nur zögerlich raus. 10:42 Fliegen? Beim Feldbriefing werden tatsächlich Aufgaben ausgegeben. 2 Racings: A 176,2 km und B 127,6 km. Alle Wendepunkte liegen so 30 km um den Platz herum. Nachdem der Schnupper-Puchacz 2 Meter Steigen meldet, wird Aufgabe B aktiviert und der Startbeginn auf 13.10 festgelegt. Man kann sagen: mit dem Wind kamen die Wolken. Beides ist inzwischen reichlich vorhanden, einige kämpfen wieder tief. 14.11 ist der Abflug frei. Wenn alles gut läuft, sind die Jungs zum Kaffee wieder zu Hause. Helft mir mal mit Daumendrücken!! 14:04 Fliegen? Starttor öffnet 14:11 Ganz gut gelaufen, bin wohl zu früh abgeflogen, aber das Wetter sah nicht so aus, als hätte man warten sollen. Auch als wir an der Startlinie das zweite Mal vorbei kamen, waren wir uns nicht schlüssig, ob wir noch einen zweiten Abflug machen sollten. Aber nach der Landung sieht der Himmel nun gut aus, mal sehen, was die Spätstarter so abliefern. Das Wetterfenster so gegen 15:30 19.06. Wieder Wetter, bei dem wir zu Hause nicht einmal die Hallentore aufgemacht hätten. Aber auch heute sieht der Wetterfrosch eine Chance. 12.30 Uhr ist Grid-Zeit. Selbst polnische Piloten schütteln nur noch staunend den Kopf über dieses Wetter und das, was die Wettbewerbsleitung daraus macht. Der Pilot der SP-ACE bereitet nach dem Briefing das Gruppenfoto vor. Ca. 12.00 Uhr Kurz vor Ende der Grid-Zeit wird doch tatsächlich eine Aufgabe ausgegeben. Ein wildes polnisches AAT mit 1:30 Stunden Flugzeit und Streckenlängen zwischen 147,9 und 355,7 km. Ich bin froh, dass ich nicht fliegen muss! Als ein paar Regentropfen fallen, gibt der Chef eine Startverschiebung um 30 Minuten bekannt. Es wird aber irgendwie nicht besser. Als auch noch der hier stationierte Rettungshubschrauber Regenwolken bis zum Horizont meldet, hat der WBL ein Einsehen und cancelt den Tag. 20.06. Letzter Wettbewerbstag morgens halb 9 in Polen: erste Kumulanten hängen am Himmel. Grid-Zeit ist 11.00, wir stehen heute ganz hinten in Reihe 13 (ich habe aber schon ein vierblättriges Kleeblatt gefunden!). Beim Briefing wurde festgestellt, dass die ausgegebene Aufgabe nicht ganz den polnischen Regeln entspricht. Um Einsprüche zu vermeiden, muss also bis 11 Uhr eine neue her. Vorbereitungen für den letzten Tag sind abgeschlossen Wilga mit Winglets :-) Einfach geil!! Nun gibt es ein polnisches AAT mit 3 Stunden Mindestflugzeit und Streckenlängen zwischen 189,9 und 499,9 km. 11 Uhr geht der Schnupper-Puchacz in die Luft und meldet 2-3 m Steigen. 11.25 beginnt der Schleppbetrieb, 12.38 wird der Abflug freigegeben. Also nun noch ein letztes Mal heftig Daumendrücken! So, wieder da, bin 288km in nicht ganz schönem Wetter geflogen und war 4:06 min zu früh zurück. Aber das sollte nicht so schlecht sein heute, auch wenn bestimmt jemand über 300km geflogen ist. Fazit: Bin ganz zufrieden, nur die zweite Aussenlandung hätte ich Dösel vermeiden sollen, das hat 200 Punkte gekostet. Das nächste Ziel heißt dann unter die Top 20 kommen. Der Flugplatz ist toll, der Wettbewerb war schön, man kann wieder kommen.
Klix 2009 hier ab 25.04.2009 www.aeroteam.de 27.04 Es geht los. Nach dem zweiten Werkstattflug (und jetzt geht die Elektrik), ist pünktlich schlechtes Wetter, 6/8 SC und 40km/h Wind. 28.04 Heftiger Wind, viel Sonne. Keiner fliegt. 29.04 Über 14m/s Wind und ab 15°° Uhr Flugbetrieb. Zwei haben sich gewagt zu fliegen, einer wurde mit der Lausitzwelle belohnt. http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=790009 30.04 Wolkenthermik bis 3150MSL, kräftige Gewitter. 1. Wertungstag AAT über 3 Stunden, bei 2/8 bis blau an den Wenden. Bin ganz zufrieden, an der zweiten Wende bin ich tief gewesen (250m), aber nach Reichmann soll man Gegenwindwenden ja.......... Tagesplatz DREI. 2. Wertungstag 359km Racing. Blau. Bis Fünfeichen lief alles gut, an der zweiten Wende in Zahna und etwa 60km vor Ende zweimal in die Schei.... gegriffen. 15min verloren. Tagesplatz 13 3. Wertungstag 340km rund um Dresden. Bei Basen zwischen 1800-2500m, teils blau bis 3/8Cu. Bin ganz zufrieden mit fast 110km/h, trotzdem sehe ich keine Chance, den Gesamtsieg zu holen. Tagesplatz vier, Gesamt vier. Ankunft am 3. WT... 04. Mai zur Zeit regnet es. 08:28 Um 15°° Uhr wurde nach einer Aufbauübung das Feld wieder abgeräumt. Nur die Gemischte Klasse war zur dieser Zeit in der Luft, der Wertungstag wurde aber auch für sie neutralisiert. Mal sehen was morgen kommt...... 05. Mai Um 11Uhr ist der Tag neutralisiert. Kultur für die Touristen, Entspannen und Schlafen für uns Eingeborene. Die Aussichten für morgen sind aber eher schlecht. 06. Mai Wieder Sturm und Regen,vielleicht fliegen wir ja morgen. 4. Wertungstag Heute wurde geflogen. AAT 164-300km 2:00h. Bei 37km/h Wind und einem Durchschnittssteigen von 1,2m/s ging es ums Überleben. Ich konnte mich kurz halten und habe Tagesplatz vier eingeflogen. Den Flug könnt ihr im OLC sehen, siehe unten. 08. Mai Gewitterwarnung in Deutschland, mal sehen was wir machen. 07:52. Leider wurde um 11°°Uhr neutralisiert und ihr könnt das erst jetzt lesen, da es Severprobleme gab. 09. Mai Es ist vorbei, der letzte Tag wurde leider auch neutralisiert, trotz guten Wetterberichtes ging keine Thermik vor 15 Uhr los. Die Alten Langohren: 4ter Ingo Trentelj, 17ter Manfred Materne und 19ter Hubertus Oehme. Die Flüge findet ihr hier. Die Wertung jetzt hier. ------------------------------------------------------------------------------------------- | ||||

